Ärzte eröffnen Praxis in der Klinik

Starten jetzt wieder voll durch: Dr. Ursula Preuß, Iris Wolf, Dr. Jörg Preuß, Marina Treichler, Bärbel Bruhnsen, Dr. Andreas Krueger, Karina Kolpert, Tanja Schösler, Susanne Kretschmann und Lars Meyer.
Starten jetzt wieder voll durch: Dr. Ursula Preuß, Iris Wolf, Dr. Jörg Preuß, Marina Treichler, Bärbel Bruhnsen, Dr. Andreas Krueger, Karina Kolpert, Tanja Schösler, Susanne Kretschmann und Lars Meyer.

Nach dem Brand im alten Herzhorner Amtsgeäude ist die Gemeinschaftspraxis für ein paar Monate umgezogen/ Polizei vermutet Brandstiftung

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28. März 2014, 18:02 Uhr

Die Patienten atmen auf: Die fünf Ärzte und Angestellten aus der Gemeinschaftspraxis Herzhorn sind in der Stadtklinik untergekommen. Am kommenden Dienstag beginnt in der Steinburgstraße 17 ab 8 Uhr Uhr der offizielle Praxisbetrieb.

„Die Glückstädter Lösung, für die wir dem Klinikum Itzehoe sehr dankbar sind, ist nur ein Provisorium“, erklärt Dr. Andreas Krueger. Denn die durch Feuer, Rauch und Löschwasser beschädige Gemeinschaftspraxis im ehemaligen Herzhorner Amtsgebäude wird wieder aufgebaut. Wie lange es dauert steht noch nicht fest. Das Gebäude brannte am 12. März.

Bereits an dem Tag kam die Nachricht aus dem Klinikum Itzehoe, dass die Ärzte und ihr Team in die Glückstädter Stadtklinik vorübergehend einziehen können. Die Ärzte sind sehr dankbar, dass die für die Stadtklinik zuständige Verwaltungsleiterin Inga Schliecker schnell und unkompliziert geholfen hat. Der Qualm in Herzhorn sei noch nicht ganz weggezogen, als vom Klinikum bereits eine positive Signalwirkung ausging.

Trotzdem dauerte es dann noch einmal knapp drei Wochen bis zur Realisierung. Grund: Einige durch den Brand total beschädigte Gerätschaften mussten erst einmal neu beschafft, andere komplett auseinandergebaut und gereinigt werden. Trotzdem sei alles ziemlich schnell vonstatten gegangen. „Die Handwerker waren sofort zur Stelle und die Gemeinde sowie Ingrid Janus haben uns geholfen, damit es schnell weitergeht“, meinte Dr. Ursula Preuß.

Auch für das Helferinnen- und Assistententeam sei es erste Priorität gewesen, die provisorische Praxis in der Stadtklinik in Betrieb genommen werden kann. Die Gemeinschaftspraxis ist dann wie gewohnt unter der Telefonnummer 04124/2553 zu erreichen. Nur mit dem Faxen hat die Praxis noch ihre Probleme. „Der erste Test hat noch funktioniert. Jetzt hat das offenbar durch das Feuer beschädigte Gerät doch noch seinen Geist aufgegeben“, bedauerte Dr. Krueger.

Indes sind die Ermittlungen der Kripo Itzehoe hinsichtlich der Brandursache soweit abgeschlossen. „Es haben sich keine Anhaltspunkte für eine technische Ursache ergeben. Deshalb gehen wir von Brandstiftung aus“, bestätigte gestern Hermann Schwichtenberg von der Pressestelle der Polizei Itzehoe. Ausgebrochen ist das Feuer, das einen Schaden von rund 100 000 Euro anrichtete, im Bereich des abgeschlossenen Unterstandes für die Abfallcontainer.

Deshalb sucht die Polizei jetzt nach möglichen Zeugen, die in der Nacht zum 12. März im Umfeld der früheren Amtsverwaltung verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben.

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