zur Navigation springen
Norddeutsche Rundschau

22. Oktober 2017 | 22:12 Uhr

Europameisterschaft : Adrenalin im Blut steigt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Für Kim Petersen ist Cheerleaden mehr als Pomponwedeln: Sie beschreibt , wie das Training in Krempe für Manchester aussieht.

shz.de von
erstellt am 28.Mai.2014 | 16:00 Uhr

„2 Minuten und 30 Sekunden mit meinem Team auf der Matte stehen, die bestmögliche Leistung zu zeigen und das Publikum zu begeistern, für mich ist es das schönste Gefühl“, so formuliert es die 14-Jährige Julia Dogru. Sie ist Cheerleader bei den Panthers aus Krempe.

Die Jungs und Mädels vom TuS Krempe haben sich für die Europameisterschaft 2014 in Manchester/England qualifiziert und hören gar nicht mehr auf zu trainieren. Mit den deutschen Vizemeistertiteln in den Kategorien Junior Coed Cheer U17 und Junior Coed Groupstunt U17 haben die Panthers es geschafft, an den Erfolg vom vergangenen Jahr anzuknüpfen.

„Wir haben uns natürlich alle riesig gefreut, dass sich unsere harte Arbeit gelohnt hat“, erzählt Theresa Röh. Doch fügt sie hinzu: „Gleichzeitig wissen wir aber auch, dass wir ab jetzt 110 Prozent geben müssen und das Training härter wird.“

Das Training beginnt mit einem Warm-Up und anschließenden Dehnübungen. Das Dehnen ist sehr wichtig, da Flexibilität eine große Rolle in dieser Sportart spielt. Nach dem Erwärmen werden die einstudierten Shows durchgegangen und es wird besprochen, woran gearbeitet werden muss. Danach folgt das Üben der einzelnen Elemente, die dann zusammengesetzt und schlussendlich in kompletter Form als Show durchgebaut werden.

Doch damit ist das Training nicht gleich zu Ende: Es folgt ein Krafttraining, wo alle so richtig durchpowern.
Das harte Training der jungen Sportler und Sportlerinnen erfordert viel Kraft, Schweiß, Motivation und aber natürlich auch Spaß. Denn zwei Minuten und 30 Sekunden auf der Matte stehen, das Adrenalin im Blut spüren, alles geben, kämpfen bis zum Schluss und dabei natürlich noch schöne Ausstrahlung zeigen, um einen guten Eindruck für die Juroren zu hinterlassen, das raubt einem den Atem.

Cheerleading ist ein Teamsport, bei dem vor allem der Zusammenhalt im Team wichtig ist. Die Panthers Xtreme, das Junior Coed Cheer U17 Team, trainieren mit viel Ehrgeiz, und auch wenn die eine oder andere Träne mal verdrückt werden muss, im Team gibt es die Möglichkeit, über sich hinauszuwachsen und das zu zeigen, was in einem steckt.

Um sich bestmöglich auf die bevorstehende Meisterschaft vorzubereiten, heißt es ab jetzt: Training, Training und nochmal Training. Nicht nur die einzelnen Elemente, die dazu gehören, wie das Turnen, das Bauen von Pyramiden oder das Tanzen, werden geübt, Krafttraining steht natürlich auch auf dem Trainingsplan. Sechs bis acht Stunden Training in der Woche sind da schon normal, denn um fit zu bleiben, ist das regelmäßige Training wichtig.

Die Coaches Alina Hansen und Tabea Gefken sind sehr Stolz auf die Entwicklung ihres Teams: „Die Entwicklung der Jungs und Mädels ist toll anzusehen, wie sie von Training zu Training wachsen und immer wieder über ihre Grenzen hinausgehen.“

Cheerleading bedeutet mehr als nur ein Sport oder ein Hobby. Für die meisten ist es ein Bestandteil des Lebens und eine große Leidenschaft. Für Julia und die Panthers heißt es Anfang Juni dann endlich wieder: Zwei Minuten und 30 Sekunden präsentieren, was sie drauf haben, und zeigen, dass sich die harte Arbeit lohnt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen