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Norddeutsche Rundschau

11. Dezember 2017 | 20:26 Uhr

Itzehoe : Adenauerallee fünf Wochen Baustelle

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Sie ist ein Unfallschwerpunkt und soll sicherer werden: Die viel befahrene Kreuzung Adenauer-/Schumacherallee wird umgebaut.

von
erstellt am 12.Okt.2014 | 16:00 Uhr

Harte Zeiten stehen Autofahrern in Itzehoe bevor: Ab Montag wird für etwa fünf Wochen mit der Adenauerallee eine der Hauptverkehrsadern der Stadt umgebaut, es kommt zu Verkehrsbehinderungen. Dafür können sich die Fahrer danach aber nicht nur auf eine erneuerte Straßendecke freuen, sondern auch auf eine sicherere Kreuzung.

„Die Asphaltdecke zwischen Delftorbrücke und Einmündung zur Post muss erneuert werden“, erläutert Bodo Schmedtje, Leiter der Tiefbauabteilung der Stadt. Hintergrund ist, dass die B 77 im Zuge des Autobahn-Ausbaus von der Bundes- zur Landesstraße abgestuft wird. „Damit geht für den Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr die Verpflichtung einher, dass die Straße auf Schäden geprüft und diese behoben werden“, erklärt Schmedtje.

In diesem Zuge will die Stadt auch den Einmündungsbereich Schumacher-/Adenauerallee umgestalten. „An der Rechtsabbiege-Spur Richtung Bahnhof ist ein Unfallschwerpunkt“, erklärt Schmedtje. In Absprache mit Polizei und Verkehrsaufsicht habe man deshalb beschlossen, den Abbieger, der jetzt als so genannter „Freilieger“ gestaltet ist, mit über die Ampel zu führen. „Die Dreiecksinsel wird weggenommen und die jetzige Spur geradeaus so verlängert, dass sie mit über die Ampel läuft“, erläutert Schmedtje. Auch die Mittelinsel, die sich von Schumacherallee bis Konsul-Rühmann-Straße erstreckt, wird umgebaut und die Linksabbiegespur verlängert, „damit dort noch mehr stehen können“. Für die Fußgänger ändere sich nur, dass sie künftig „etwas weiter hinten stehen“.

Da die Adenauerallee Umleitungsstrecke für die Autobahn ist, musste die Maßnahme zeitlich an die dortigen Baumaßnahmen angepasst werden. Deshalb kann erst jetzt gestartet werden. Der Kreuzungsumbau gehe vor, betont Bodo Schmedtje. Alles hängt vom Wetter ab – notfalls könne die komplette Asphaltierung erst im nächsten Jahr fertig gestellt werden.

Für den Umbau sind Sperrungen nötig, der Verkehr wird einspurig je Richtung an der Baustelle vorbei geführt. Es gilt dann „nur noch rechts rein, rechts raus“. Das heißt: In wenigen Tagen wird es nur noch möglich sein, aus Richtung Delftor rechts in die Schumacherallee einzubiegen oder von dieser rechts herum Richtung Bahnhof einzufahren. Ein Abbiegen vom Bahnhof aus kommend links auf die Schumacherallee ist dann genauso wenig möglich wie von dort ein Linksabbiegen Richtung Wellenkamp. Später gilt „rechts rein, rechts raus“ dann auch zeitweilig für die Kreuzung zur Konsul-Rühmann-Straße.

Auch im Rathaus ist man sich bewusst, dass das Ganze zu größeren Behinderungen führt und rät daher dazu, den Bereich nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren.

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