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Trecker-Treck in Reher : Acker-Olympiade: Power-Ballett der PS-Giganten

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Trecker-Treck am 27. August in Reher: Erstmals geht die neue „Bauernsport-Klasse“ am Start.

Kraftprotze der Marken Fendt, MAN, Hanomag oder John Deere werden am Sonntag, 27. August, beim traditionellen Trecker-Treck wieder an den Start gehen. Zum 28. Mal lädt der Trecker-Club Reher auf die Koppel zur Olympiade der Landwirte ein. In diesem Jahr wird es auch eine Bauernsport-Klasse geben, weisen die Veranstalter auf Neues hin. Dazu gehören leistungsstärkere Schlepper, die nicht mehr zu den Standards zählen.

Ab 9 Uhr werden am Veranstaltungstag jedoch nicht nur die Motoren der Boliden brummen. Auch der Ackerboden wird vibrieren, wenn sich die landwirtschaftlichen Fahrzeuge in einem spannenden Wettkampf messen. Und nicht nur die starken Maschinen sorgen bei den zahlreichen Besuchern am Rande der Piste für Begeisterung. Meist sind es auch die Künste der Fahrer. So dürfen sich die Besucher auch in diesem Jahr wieder auf eine „Schlacht der Giganten“ mit knatternden Motoren, Staubfontänen, Dieselgeruch und Full Pulls freuen.

Wie bereits in den vergangenen 27 Jahren wird sich auch beim diesjährigen Trecker-Treck die Koppel in einen Schauplatz spannender Duelle zwischen den wetteifernden Fahrern verwandeln. In gewohnter Weise werden die Traktoren der Farmerklasse (3,5-7,5 Tonnen), der Standardklasse (2,5-14 Tonnen), der Frauenklasse (8    Tonnen) und der Oltimerklasse (bis 100 PS) mit kleinem oder großem Bremswagen bei diesem Motorsport-Wettbewerb laut schnauben und stampfen und dabei den mittlerweile auch von den Zuschauern geliebten schwarzen Qualm in die sonst so frische Landluft stoßen. Getreu dem Motto: „Ob dat qualm deit, ob das leckt, de Hauptsock is, de Moschien, de treckt“ werden die schweren Ackerfahrzeuge im Schritttempo auf der rund 80 Meter langen Wettkampfstrecke um jeden Meter kämpfen. Ziel ist es, den Full Pull zu erreichen – also die gesamte Strecke zu schaffen.

Und das ist meist nur möglich, indem sich die meist mannshohen, groben Hinterräder in die dunkle Erde graben, während die zierlichen Vorderräder über dem Erdboden schweben. Das ist der Moment, in dem die Drehzahl des Motors in den Keller sackt. Danach gibt es noch einen letzten Ruck – dann steht der Trecker mit dem tonnenschweren Anhänger. Dieses brachiale Geschehen auf den Zugbahnen, das von Ackerschnacker Thomas Tank moderiert wird, genießen auch die von weit her angereisten Zuschauer bei Wurst, Bier und freiem Eintritt.


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