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Achim Jabusch bleibt Vorsitzender des Geschichtsvereins

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Zur Jahresversammlung des Vereins für Kultur und Geschichte Hohenlockstedt begrüßte der Vorsitzende Achim Jabusch 69 Mitglieder. Im Mittelpunkt der Versammlung stand der bevorstehende Finnentag, mit dem am 27. und 28. Februar der 100. Jahrestag des Einzugs der ersten finnischen Jäger gefeiert werden soll.

Doch zunächst blickte Jabusch zurück und zog dabei eine positive Bilanz. Die Ausstellung „Ausbruch erster Weltkrieg“ war die bislang erfolgreichste Ausstellung des Museums. „Es gab insgesamt 2614 Besucher, von denen 255 sogar aus Finnland kamen.“ Erfreulich sei mit 380 Besuchern die Anzahl Jugendlicher gewesen. Auch die 15 Vorträge stellten sich laut Jabusch als Besuchermagnet heraus und zogen mehr als 400 Zuhörer an.

Der Verein feierte im vergangenen Jahr sein 20-jähriges Bestehen und wuchs in dieser Zeit von etwa 80 Mitgliedern auf 369 Mitglieder an, von denen allein 29 im vergangenen Jahr eingetreten waren. Während der „Ladys Night“ konnte der 25  000. Besucher bei einer Veranstaltung des Vereins begrüßt werden.

Achim Jabusch bedankte sich bei seinem Vorstand für die gute Zusammenarbeit, bevor es zu den Wahlen ging. Gründungsmitglied und 1. Beisitzer, Helmar Dorka, kandidierte nicht mehr, Nachfolger ist Dieter Benzius. Ursel Kreuzmann wurde als 3. Beisitzerin wieder gewählt. Bärbel Lange wurde als Schriftführer bestätigt. Auf Wiederwahl plädierten die Mitglieder auch, als es um die Wahl des Vorsitzenden ging. Achim Jabusch wurde einstimmig bestätigt und freute sich: „Als ich irgendwann einmal bei einem Holo-Treff als Vereinsmitglied mit Wohnsitz in Niedersachsen aufgenommen worden bin, ahnte ich nicht, dass ich einmal länger als zehn Jahre den Vorsitz des Vereins übernehmen würde.“

Nachdem Kassenwart Jürgen Schmidt eine gute Bilanz gezogen hatte, kam Jabusch zum Ausblick auf die kommenden Aktivitäten. Zunächst steht im Februar das Gedenken der Ankunft der späteren finnischen Jäger an. Da sich der Gedenktag jetzt zum 100. Mal jährt, sind etliche Aktivitäten geplant. Dazu wird auch eine große Gästeschar aus Finnland erwartet, unter ihnen hochrangige Militärs. Von April bis Juni wird es eine Ausstellung über den Nord-Ostsee-Kanal geben. Der Juli ist dem 50-jährigen Jubiläum der Dreifaltigkeitskirche gewidmet.

Für die Ausstellung „Betriebe und Gewerbe des Lockstedter Lagers“ in der zweiten Jahreshälfte werden noch Exponate, Fotos und Schriftstücke gesucht. Federführend ist dafür Christian Meurer zuständig. Ebenso ist geplant, ein Handbuch über die NS-Zeit im Locksteder Lager herauszugeben, bebildert mit Fotos aus dem Besitz von Vereinsmitglied Frauke Burmester.

Der Verein für Kultur und Geschichte hat zum 100. Finnentag eine Gedenkmünze in einer Auflage von 500 Stück prägen lassen, die zu einem Preis von 12.50 Euro erworben werden kann. Der Erlös ist für die Gemeinde Hohenlockstedt gedacht, die mit einem enormen Aufwand das Jubiläum ausrichtet.

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erstellt am 11.Feb.2015 | 10:38 Uhr

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