zur Navigation springen
Norddeutsche Rundschau

19. Oktober 2017 | 23:07 Uhr

Abwasser in Burg wird wieder teurer

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Ausschuss empfiehlt Preiserhöhung um 17 Prozent

shz.de von
erstellt am 11.Dez.2013 | 04:59 Uhr

Die Gebühren für die Abwasserbeseitigung werden ab 2014 von derzeit 1,90 Euro auf 2,17 Euro je Kubikmeter erhöht. Dafür hat sich der Burger Finanz- und Wirtschaftsausschuss in seiner jüngsten Sitzung ausgesprochen und wird das der Gemeindevertretung empfehlen. In der Gesellschafterversammlung wurde noch davon ausgegangen, dass eine Gebührenerhöhung nicht notwendig sei.

„Im Schmutzwasserbereich haben wir keine Überschussvorträge mehr. Stattdessen haben wir bereits in 2012 einen Fehlbetrag erwirtschaftet, der im Nachtragshaushalt durch den bisher noch vorhandenen Überschussvortrag gedeckt werden konnte“, erläuterte Marco Strufe, Leiter des Fachbereichs Finanzen.

Seit 2010 wurden die Beträge von 2,34 Euro erst auf 2,04 Euro und dann auf 1,90 Euro gesenkt. „Jetzt machen wir einen Sprung von 17 Prozent nach oben. Konnte das nicht vorher schon abgesehen werden?“, hakte Stephan Sönnichsen-Berau (FDP) nach. Einerseits seien weniger Gebühren eingenommen worden als kalkuliert waren, weil die entsprechenden Schmutzwassermengen geringer geworden seien. Weiterhin seien bereits jährlich Mittel aus der Gebührenausfallrücklage entnommen worden, um die Beiträge konstant zu halten. „Gesetzlich sind wir dazu verpflichtet, Überschüsse innerhalb von vier Jahren an die Gebührenzahler zurückzuführen. Das haben wir gemacht. Doch diese Rücklagen sind jetzt aufgezehrt“, erklärte Strufe. Diese Finanzsituation sei erst bei den Haushaltsplanungen deutlich geworden, so dass es vor diesem Hintergrund notwendig sei, die Beträge zu erhöhen.

Der Preis zur Regenwasserbeseitigung bleibt mit 31 Cent je Kubikmeter stabil. Die Gebührensatzung für die Wasserversorgung 2014 bleibt ebenfalls mit 72 Cent pro Kubikmeter gleich. „Wir haben allerdings eine rechnerische Gebühr von 54 Cent“, erklärte Marco Hennig (CDU), Vorsitzender des Finanzausschusses. Der 18 Cent höhere Beitrag werde jedoch abgerechnet, um Schwankungen für den Verbraucher zu vermeiden und die anfallenden Investitionen im Wasserwerk zu finanzieren.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen