Abwasser aus der Nachbargemeinde

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21. November 2013, 00:31 Uhr

Seit 1968 fließt das Schmutzwasser aus dem Breitenburger Ortsteil Nordoe in städtische Anlagen, zunächst in das Klärwerk Wellenkamp, seit fast 20 Jahren in das Klärwerk Gasstraße. Nun wird die Vereinbarung deutlich ausgeweitet – denn auf dem Gelände der ehemaligen Freiherr-von-Fritsch-Kaserne in der Nachbargemeinde entsteht ein großes Neubaugebiet.

Auch das Schmutzwasser aus diesem Bereich wird in die Gasstraße geleitet. Möglich sind laut Vereinbarung 12,5 Liter pro Sekunde bzw. 45 Kubikmeter pro Stunde. Was darüber hinausgeht, muss im Zeitraum von 6 bis 23 Uhr in einem Abwasserspeicher zurückgehalten werden und darf erst nachts in das Netz der Kläranlage fließen. Damit steigt der Breitenburger Anteil an der Nutzung des Abwasser-Pumwerks in Wellenkamp und der Druckrohrleitung in die Gasstraße deutlich. Die Kapazitäten sind laut Stadtentwässerung vorhanden – und die Nachbargemeinde zahlt dafür: Für die Investition in die Anlagen in Wellenkamp muss Breitenburg nachträglich fast 530 000 Euro entrichten. An den jährlichen Betriebskosten wird sie mit 34,2 Prozent beteiligt. Der Vertrag wird für 30 Jahre geschlossen.

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