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Abwasser-Anschluss: Anlieger hofft auf Verwaltungsgericht

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erstellt am 22.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Hohenlockstedt | Mit einer Eilentscheidung hatte Marco Kipf keinen Erfolg. In Sachen Anschluss der Gleiwitzer Straße an die zentrale Ortsentwässerung hat das Schleswiger Verwaltungsgericht seinen Antrag auf vorläufigen Rechtsschutz abgelehnt. Der Hohenlockstedter wollte damit verhindern, dass durch den Bau vollendete Tatsachen für die Anlieger geschaffen werden. "Ich wollte, dass das im Haushalt zur Verfügung gestellt Geld mit einem Sperrvermerk versehen wird und erst die Hauptverhandlung abgewartet wird." Ablehnt worden sei der Eilantrag, weil er nicht Antragsberechtigt sei. Und dies sei er nicht, weil die Gemeinde noch keine Aufforderung zur Zahlung versandt habe, so Kipf. Er werde aber am Ball bleiben, denn noch hofft der Hohenlockstedter auf die Hauptverhandlung, die "frühestens im Herbst oder Winter" angesetzt werde.

Wie berichtet, sollen die zwölf Anlieger nach dem Willen der Mehrheit in der Gemeindevertretung an die zentrale Abwasseranlage angeschlossen werden. Die Kosten belaufen sich auf 548 000 Euro. Die Anlieger müssen sich mit knapp 100 000 Euro beteiligen. Enthalten in dem Projekt sind auch die Sanierung der Trinkwasserleitung (164 000 Euro), Straßenbeleuchtung (20 000 Euro) und Regenwasserentsorgung (12 000 Euro).

Kipf bemängelt die hohen Kosten und die Tatsache, dass die Politiker über andere Möglichkeiten gar nicht nachgedacht hätten, sondern unbedingt eine Gesamtlösung wollten. Bürgermeister Bernhard Diedrichsen geht davon aus, dass das Bauprojekt noch in diesem Jahr beginnt. Ein Ingenieurbüro erarbeite zurzeit die Ausschreibungsunterlagen.

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