Nach 40 Jahren : Abschiedsgottesdienst mit Kinderstube

Beim Abschiedsgottesdienst dabei: Die Kinderstubenkinder und ihre Erzieherinnen Angelika Hanke-Stock und Carmen Micheel.
Beim Abschiedsgottesdienst dabei: Die Kinderstubenkinder und ihre Erzieherinnen Angelika Hanke-Stock und Carmen Micheel.

Kirchengemeinde Wilster lädt alle Interessierten am 6. Juli in die St. Bartholomäus-Kirche ein.

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28. Juni 2014, 16:15 Uhr

Der Anlass kann traurig stimmen, doch das soll der Gottesdienst am Sonntag, 6. Juli, um 11 Uhr – eine Stunde später als gewohnt – in der St. Bartholomäus-Kirche auf keinen Fall. Auch wenn es nach mehr als 40 Jahren der letzte Gottesdienst mit den 20 Kinderstubenkindern und ihren Erzieherinnen sein wird. Denn am Donnerstag, 10. Juli, schließt die kirchliche Kinderstube in Wilster, ihr Fortbestand war nicht mehr finanzierbar. Die Mehrzahl der Kinder kommt in die Schule, auch die anderen sind untergebracht.

Ein besonderer Dank gelte dabei der Kinderstubenleiterin Angelika Hanke-Stock und Erzieherin Carmen Micheel, die bis zum Schluss die Jungen und Mädchen der Kinderstube begleiten, so Pastorin Telse Möller-Göttsche. „Wir sind auch dankbar für die spontane Vertretung: Anja Bielinski und Regine Sühl sind eingesprungen, wenn Not am Mann war, bei Urlaub und Krankheit“, fügt sie hinzu. „Nun wollen wir gemeinsam mit den Kindern noch einmal einen schönen Gottesdienst feiern wie sie ihn gewohnt sind“, betont Pastorin Telse Möller-Göttsche. Sie wird den Gottesdienst leiten, den Kantor Hartwig Barte-Hanssen musikalisch gestalten wird. Ein fröhlicher Gottesdienst, in dem alle Lieblingslieder der Kinder und ihre Lieblingsgeschichten zu hören sein werden. Und dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen, und „alle, die sich mit der Kinderstube verbunden fühlen – wie ehemalige Kinderstubenkinder und Eltern, Bürgermeister und Bürgermeisterinnen“, bekräftigen Pastorin Telse Möller-Göttsche, Pastor Volker Höppner und Jugendmitarbeiter Timo Milewski. Zum Abschluss soll der Gottesdienst unter der Empore ausklingen – mit Kaffee, Tee und Schnittchen. „Wir hoffen, dass die Kirche voll wird.“

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