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Norddeutsche Rundschau

17. Dezember 2017 | 21:20 Uhr

freizeitbad : Abschied von den Mehrstunden-Karten

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Freizeitbad GmbH in Brunsbüttel schafft die Mehrstunden-Karten ab. Die Tarifstruktur wurde überarbeitet. Nur Vorteile für Familien, so der Geschäftsführer.

von
erstellt am 01.Sep.2013 | 17:01 Uhr

Zur Einführung des neuen Kassensystems hat die Freizeitbad Brunsbüttel GmbH ihre bisherige Tarifstruktur komplett überarbeitet – und die Drei-Stunden-Karten abgeschafft. Der Preis für die Familienkarte sinkt von 18 auf zwölf Euro.

„Für die Familien bietet die neue Tarifstruktur nur Vorteile, weil sie nicht mehr auf die Uhr schauen müssen“, erklärt Dr. Guido Austen, Geschäftsführer der Freizeitbad Brunsbüttel GmbH. Die Erfahrung habe gezeigt, dass die Zeit der Drei-Stunden-Karten häufig überschritten wurde – und beim Verlassen des Schwimmbads nachgezahlt werden musste. „Das wird es nicht mehr geben.“

Für Erwachsene erhöht sich der Eintrittspreis gegenüber der bisherigen Zwei-Stunden-Karte um 30 Cent auf 4,50 Euro, dafür gilt die Karte den ganzen Tag. Für Kinder und Jugendliche ist der Preis von 2,50 Euro für die Zwei-Stunden-Karte auf das Tagesticket übertragen worden. Der Frühbader- und Mondschein-Tarif wird für Erwachsene um 40 Cent auf 4 Euro erhöht, Kinder und Jugendliche zahlen unverändert 2 Euro.

Auch für die Sauna-Landschaft gelten neue Tarifstrukturen. Im Eintrittspreis ist künftig immer der Hallenbad-Besuch enthalten. Das Vier-Stunden-Ticket für Erwachsene kostet weiterhin 14 Euro, der Tagestarif ist um 1 Euro auf 17 Euro reduziert worden. Die Preise für Kinder und Jugendliche (10 bzw. 13 Euro) sind geblieben.

Die Freizeitbad Brunsbüttel GmbH hat die dreimonatige Betriebspause zudem genutzt, das technisch überholte Kassensystem zu erneuern. Neben der Hauptkasse, die nach einer Einführungsphase nur noch ab mittags besetzt sein wird, steht den Gästen ein Kassenautomat zur Verfügung. Auch LUV-Geldwertkarten können hier aufgeladen werden.

Für die Mitarbeiter ist das zunächst ein kleiner Kraftakt. Alle 2600 im Umlauf befindlichen Geldwertkarten müssen ausgewechselt werden. Die Karten werden an der Hauptkasse ausgelesen und das Guthaben auf die neue Plastikkarte übertragen.

An der Erneuerung des Kassensystems, das 2002 im Freizeitbad LUV installiert worden war, führte nach Auskunft von Austen kein Weg mehr vorbei. Ersatzteile seien nur noch mühsam zu beschaffen gewesen. Knapp 100 000 Euro die Freizeitbad GmbH investiert. Darin enthalten ist der Austausch aller Schlüssel und Zylinder an den 400 Schränken in den Umkleiden. Die Schränke können künftig gegen Pfand von 1 Euro genutzt werden. Die Funktion der aufladbaren Schlüssel, die bislang ausgegeben wurden, übernimmt ein Ticket mit Strichcode, das die Gäste an der Hauptkasse oder am Kassenautomaten erhalten. Zusatzleistungen wie Speisen und Getränke im Bistro können sowohl im LUV-Bistro als auch in der Sauna-Bar auf den Schein gebucht werden. Abgerechnet wird dann wie bisher an der Hauptkasse beim Verlassen des Freizeitbads.

Die Erfahrungen der Schwimmbäder in Wedel und Neumünster, die ebenfalls mit diesem Kassensystem arbeiten, seien positiv.

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