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Ehrung : Abschied für ein Urgestein der Milchwirtschaft

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Breitenburger Milchzentrale hat mit Klaus Rusch einen neuen ehrenamtlichen Vorstandsvorsitzenden. Er folgt Hans-Heinrich Witt nach, der aus Altersgründen nach 27 Jahren Mitarbeit in den Gremien ausschied und geehrt wurde.

27 Jahre lang hat er ehrenamtlich in den Gremien der Breitenburger Milchzentrale mitgewirkt, die letzten acht Jahre als Vorstandsvorsitzender. Weil Hans-Heinrich „Heiner“ Witt im Oktober 65 Jahre wird, tritt das Urgestein der Steinburger Milchwirtschaft jetzt ab. Zum Nachfolger des Hohenfelders wurde sein bisheriger Stellvertreter Klaus Rusch (Foto) aus Lohbarbek gewählt. Neu in den Vorstand rückte Jan Willmann aus Oersdorf, der zugleich neuer Vize wurde. Seinen bisherigen Sitz im Aufsichtsrat nahm Dirk Hebbeln aus Lütjenwestedt ein, während Susanne Lühr aus Herzhorn sowie Sönke Krey und Jürgen Mohr, beide aus St. Margarethen, als Mitglieder des Aufsichtsrats im Amt bestätigt wurden. Für den ausscheidenden Hans-Heinrich Witt fand als erster der Betriebsratsvorsitzender Christian Kötschau Worte der Anerkennung. „Ihr Ehrenamt ist eine Ehre für die Breitenburger Milchzentrale“, stellte Kötschau fest. Abteilungsleiter Thomas Knocks überreichte den Ehrenbrief des Norddeutschen Genossenschaftsverbands an Hans-Heinrich Witt. „Sie haben die Genossenschaft geführt wie Ihr eigenes Unternehmen“, beschrieb Knocks die starke Identifikation Witts mit der Breitenburger Milchzentrale und deren Mitarbeitern. Knocks sprach seine Anerkennung dafür aus, dass sich Witt dem Wettbewerb auf dem Milchmarkt gestellt und in der Vermarktung über Gut von Holstein einen erfolgreichen Weg beschritten habe. „Auch in der Zukunft brauchen wir Männer wie Sie, die das Genossenschaftswesen mit Leben erfüllen“, sagte Knocks.

Aufsichtsrats-Vorsitzender Raimer Holst blickte mit Stolz auf das Wirken von Heiner Witt zurück. Die Breitenburger habe als einzige Meierei die MGN-Krise überlebt und 1993 den Neustart gewagt. „Das, was wir damals begonnen haben, hat sich gelohnt“, sagte Holst. Wenn er mit dem Vorstandschef auch nicht immer einer Meinung gewesen sei, so sei ihr beider Wirken doch stets getragen gewesen von dem gemeinsamen Ziel, „unsere Breitenburger nach vorn zu bringen“. Eine interne und offizielle Verabschiedung solle im Juni im Kreise der Gremien und der Mitarbeiter der Genossenschaft folgen.

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