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„Abgang ist allerwärts“: Über die unbekannte Seite des Ostens

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 05.Okt.2015 | 10:46 Uhr

Mit Reinhard Kuhnert (Foto) kommt am Sonntag, 18. Oktober, nicht nur ein Schriftsteller, sondern auch ein Schauspieler, Regie-Assistent und Regisseur zu einer Veranstaltung des Vereins „Leselust“ nach Wilster. Er hat an der Theaterhochschule und am Literaturinstitut in Leibzig studiert. In Ost-Berlin war Kuhnert einige Jahre als Dramatiker sehr erfolgreich. Mitte der achtziger Jahre wurde er aus dem Schriftstellerverband der DDR ausgeschlossen und siedelte in den Westteil Berlins über. Seine Theaterarbeit hat er in Luxenburg, Irland und Australien fortgeführt.

Reinhard Kuhnert gibt Soloabende mit eigenen Liedern und Texten und arbeitet für Funk- und Fernsehen. Das Leben auf dem Lande in den letzten Jahren der DDR ist bis heute auf der literarischen Landkarte der jüngeren deutschen Literatur ein weißer Fleck. Die Akteure seines Romans „Abgang ist allerwärts“ leben in einem kleinen Flecken in Mecklenburg-Vorpommern, nahe der polnischen Grenze.

Der Dramatiker hat das andere Buch über Menschen in Deutschlands Osten geschrieben, und erzählt damit auch eine ungewöhnliche deutsche Geschichte, die uns zeigt, dass es auch fünfundzwanzig Jahre nach der Neuvereinigung für beide Seiten noch Unbekanntes zu entdecken gibt.

>Die Lesung im Neuen Rathaus/Doos’sches Palais beginnt um 19.30 Uhr. Anmeldungen aufgrund begrenzter Plätze unter 04823/921336. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

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