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Umgehung Itzehoe : Ab Montag wird die Lücke geschlossen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Arbeiten an der Südspange Itzehoe gehen weiter: Zunächst wird das fehlende Straßenstück zwischen Dorf- und Störfischerstraße gebaut.

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erstellt am 20.Mär.2016 | 16:02 Uhr

Ein Bagger ist schon da, Gestrüpp liegt herum und Holzpfähle stecken längs des alten Bahndamms in der Erde. „Wir haben am Donnerstag alles vorbereitet und den Bahndamm gerodet“, sagt Polier Rolf Olschewski von der Hamburger Firma Depenbrock, „am Montag geht es dann richtig los.“ Die Rede ist vom nächsten Bauabschnitt der Südspange, die den Verkehr von der Autobahnausfahrt Itzehoe-Mitte um die Innenstadt herumführen soll. Nachdem im vergangenen Sommer bereits die Potthofstraße ausgebaut wurde, steht nun für insgesamt 2,5 Millionen Euro der Abschnitt zwischen Hafen- und Gasstraße an (siehe rote und blaue Markierung in der Grafik).

„Wir wollen zunächst die Lücke zwischen Dorfstraße und Störfischerstraße schließen“, sagt Susanne Pensky von der Tiefbauabteilung der Stadt. Dort verläuft im Moment noch ein ausgedienter Bahndamm, auf dem in den nächsten Monaten eine asphaltierte Straße entstehen soll. „Der Bahndamm eignet sich hervorragend als Untergrund für die Straße“, erklärt Pensky. Dennoch werde zunächst ein Teil des Gleisschotters abgetragen und die Unterlage verbreitert. Im Anschluss würden eine Frostschutz-, eine Schotter- und schließlich eine Asphaltschicht aufgebracht. Die fertige Straße soll 6,50 Meter breit sein und zudem von einem drei Meter breiten Rad- und Gehweg auf einer Seite gesäumt werden.

Schon im Mai oder Juni dieses Jahres soll die Lücke zwischen Dorf- und Störfischerstraße geschlossen sein. Verkehr wird auf der Südspange dann aber noch lange nicht rollen, denn die übrigen bereits bestehenden Straßen müssen ausgebaut werden.

Weiter geht es dann, so die Planungen der Stadt, zunächst mit dem unteren Abschnitt der Dorfstraße. Dieser ist schon seit einigen Wochen voll gesperrt, weil die Stadtwerke an der Kanalisation arbeiten (wir berichteten). Ab Mai wird dort die Fahrbahn, die im Moment ziemlich dicht an den Anlieger-Häusern verläuft, verlegt und teilweise verbreitert. „Dieser Teil soll im Herbst dieses Jahres fertig sein“, so Susanne Pensky.

Bleibt die Störfischerstraße, die im Moment noch einer Buckelpiste gleicht (blaue Markierung). Die Straße soll nach den Plänen der Stadt ausgebaut sowie einen Gehweg und einen begrünten Parkstreifen bekommen. „Diesen Teil werden wir nach Ostern ausschreiben. Wir möchten noch im Juli dieses Jahres, mit den Arbeiten beginnen.“ Mit dem Abschluss rechnet Pensky Mitte 2017.

Die ursprüngliche Hoffnung der Stadtverwaltung, dass noch in diesem Jahr der Verkehr auf der Südspange rollen kann, wird sich damit voraussichtlich nicht erfüllen – zumal 2017 noch ein weiteres Projekt ansteht: Die Gasstraße muss zwischen Linden- und Störfischerstraße ausgebaut werden (orange Markierung). Für diesen Abschnitt gibt es laut Pensky noch keine konkreten Planungen.

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