Autos in der Innenstadt : Ab jetzt wird kontrolliert

Klare Ansage: Eugen Spannagel vom Kommunalservice montiert das neue Schild in der oberen Feldschmiede. Hinten Bürgermeister Andreas Koeppen (l.) und Amtsleiter Holger Pump.
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Klare Ansage: Eugen Spannagel vom Kommunalservice montiert das neue Schild in der oberen Feldschmiede. Hinten Bürgermeister Andreas Koeppen (l.) und Amtsleiter Holger Pump.

Tempolimit in oberer Feldschmiede und Breiter Straße – härtere Zeiten auch für Parksünder.

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16. Mai 2018, 05:00 Uhr

Ein verkehrsberuhigter Bereich voller Unruhe – das soll ein Ende haben. Sowohl in der oberen Feldschmiede als auch in der Breiten Straße gilt jetzt Tempo 10 als Höchstgeschwindigkeit. Die Hoffnung dabei: Die Beschwerden über zu schnelles und teils rücksichtsloses Fahren in den einstigen Fußgängerzonen sollen ein Ende haben.

Zuletzt hatte sich vor allem ein Teil der Geschäftsleute in der oberen Feldschmiede beklagt. Die neue Beschilderung verdeutliche die Rechtslage, betont Bürgermeister Andreas Koeppen. „Sie erlaubt uns auch, in Zukunft verstärkt die Geschwindigkeit messen zu lassen.“ Vorher war dies nicht möglich wegen einer nicht eindeutigen Regelung, so Holger Pump, Leiter des Amtes für Bürgerdienste. Mit Tempo 10 sei ein „sehr guter Kompromiss“ gefunden worden.

Zwei Messtrupps der Kreise Steinburg und Dithmarschen sowie die Polizei sollen laut Koeppen in oberer Feldschmiede und in Breiter Straße kontrollieren: „Mit denen sind wir ständig in Kontakt.“ Auch vor dem neuen Haus der Jugend habe es schon Messungen gegeben, ebenso wie auf Hinweis von Bürgern auch in anderen Straßen wie dem Lohweg. Gern würde Koeppen selbst ein Messgerät für die Stadt anschaffen, doch die Einnahmen gingen dann an das Land. Da fordere er nach wie vor eine Änderung: „Das würde uns Kommunen und den Ordnungskräften sehr viel mehr Durchsetzungskraft geben.“

Ein weiteres Reizthema: Autos, die in oberer Feldschmiede und Breiter Straße kreuz und quer parken. „Wir werden verstärkt Falschparker kontrollieren“, kündigt Koeppen an. Mindestens zwei Mal am Tag sollten die Ordnungskräfte der Stadt künftig vor Ort sein.

Und: Die Tiefbauabteilung prüfe, wie das Linksabbiegen aus der Lindenstraße in die Feldschmiede – teils mit hohem Tempo – unterbunden werden könne, so Koeppen. Eine Reihe roter Fähnchen auf der Fahrbahn als deutlicher Hinweis seien eine Möglichkeit, auch wenn diese natürlich überfahren werden könnten. Immerhin: „Die Hemmschwelle wäre dann wesentlich größer“, sagt Pump.

Zu diesem wie zu allen anderen Themen sagt Koeppen abschließend: „Es muss jeder auf jeden Rücksicht nehmen.“

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