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Norddeutsche Rundschau

22. November 2017 | 21:24 Uhr

Strassenbau : Ab heute freie Fahrt auf die B5

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Neue Anbindung der Kreisstraße 36 an die Bundesstraße in Heiligenstedten wird freigegeben. Baukosten: 3,1 Millionen Euro.

shz.de von
erstellt am 25.Apr.2014 | 12:00 Uhr

Knapp zwei Jahre hat es gedauert – jetzt ist es soweit: Heute, am späten Nachmittag, wird die neue Anbindung der Kreisstraße 36 mit den zwei Anschlussrampen an die Bundesstraße 5 in Heiligenstedten für den Verkehr frei gegeben. „Diese neue Anbindung der Kreisstraße 36 an die B 5 wird zu einer nachhaltigen Verkehrsumlagerung von der Ortsdurchfahrt Heiligenstedten (Blomestraße/K 11) auf die B 5 beitragen und somit zu einer deutlichen und spürbaren Verkehrsentlastung in Heiligenstedten führen“, heißt es von Seiten des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr, Niederlassung Itzehoe.

Diese hatte im Sommer 2012 den Auftrag für die Anbindung der Kreisstraße – die die beiden Gemeinden Heiligenstedten und Oldendorf verbindet – über zwei Anschlussrampen an die Bundesstraße von und nach Itzehoe erteilt. Zeitgleich mit dieser Anbindung wurde die Bundesstraße 5 vom vorhandenen Brückenbauwerk der K 36 über die B 5 in Heiligenstedten bis zum Kreisverkehrsplatz der Autobahn 23, Anschlussstelle Itzehoe-Mitte, auf einer Länge von etwa 500 Metern dreistreifig ausgebaut. Dieser dreistreifige Ausbau war bereits im Herbst 2013 fertig gestellt und komplett freigegeben worden. Jetzt wurde auch der Rest der großen Baumaßnahme fertiggestellt.

Die baulichen Besonderheiten der Gesamtmaßnahme lagen vor allem in den schwierigen Baugrundverhältnissen des wenig tragfähigen Bodens. Das hatte sehr langen Liegezeiten für die Vorbelastung der beiden Anschlussrampen zur Folge, bis hin zum „Abklingen der Setzungen, den komplexen Entwässerungsverhältnissen sowie dem Umbau der vorhandenen Entwässerungsanlagen“, so die Straßenbauexperten über die komplexen Arbeiten.

Die Kosten der gesamten Bauarbeiten betragen rund 3,1 Millionen Euro. Dabei hat der Bund die Kosten für die Drei-Streifigkeit der Bundesstraße 5 allein getragen. Der Anschluss der B5 an die Kreisstraße hingegen wurde als Gemeinschaftsmaßnahme finanziert. Das bedeutet: Die Kosten dafür tragen Bund und Kreis Steinburg gemeinsam. Während der Bund etwa zwei Millionen Euro übernimmt entfallen auf den Kreis die übrigen 1,1 Millionen Euro.

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