Markt in Glückstadt : Ab August: Wochenmarkt am Hafen

Markthändler Martin Schuh will lieber am Hafen stehen als am Molenkiekergang.
Markthändler Martin Schuh will lieber am Hafen stehen als am Molenkiekergang.

Nach Diskussionen über den Standort während der Sanierung des Marktplatzes ist eine Einigung gefunden.

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26. April 2018, 05:00 Uhr

Sollte ab August der Marktplatz neu gepflastert werden, dann zieht der Wochenmarkt in dieser Zeit zum Hafenkopf um. Das ist das Ergebnis eines Gespräches zwischen Bürgermeisterin Manja Biel und elf Marktbeschickern sowie Markt-Organisator Martin Schuh. Er ist gemeinsam mit Bruder Mirko Schuh in Glückstadt zuständig für Wochen- und Jahrmärkte. Den Vorschlag der Verwaltung, die Märkte in der dreimonatigen Bauphase auf dem Multifunktionsplatz stattfinden zu lassen, lehnen sowohl Organisatoren und auch die Händler ab. Auch den Standort am Güterbahnhof.

Vor dem Gespräch im Rathaus gab es Irritationen über die Standortfrage. Die Verwaltung hatte den Multifunktionsplatz erkoren. Das hatte eine Unterschriftenaktion unter den Händlern zur Folge, die den Platz für ungeeignet halten.

In Folge schaltete sich auch die Politik ein. Die CDU hatte die Verlegung des Marktes zum Hafen während der Bauzeit sogar per Antrag im Wirtschafts- und im Bauausschuss gefordert.

Zunächst wurden am Standort Binnenhafen Probleme mit der Verkehrsführung gesehen. Diese scheinen lösbar. „Anwohnern wird es an Markttagen ermöglicht aus dem Hafengebiet herauszufahren“, sagte Manja Biel im jüngsten Bauausschuss. Das hieße, sie müssten nicht schon am frühen Morgen die Parkplätze räumen. Die Verwaltungschefin zeigte sich zuversichtlich. „Wir probieren es.“ Sollte etwas nicht klappen, wird darüber gesprochen. Ein Problem könnten mangelnde Parkplätze im Bereich des Hafens werden. Auch bei diesem Thema werden die Händler auf ihre Kunden zugehen, versicherte Biel.

Mehrheitlich wurden im Wirtschafts- und im Bauausschuss dafür gestimmt, dass der Wochenmarkt während der Bauzeit am Binnenhafen stattfindet.

Der Marktplatz soll ab 1. August saniert werden – so ist der Plan. Gerechnet wird mit einer Bauzeit von drei Monaten. Wer baut, ist noch unklar, denn die Ausschreibungen startet die Verwaltung erst in diesen Tagen.

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