Schlange stehen: : Ab 6 Uhr Warten auf Flohmarkt-Stand

Hatten trotz der frühen Uhrzeit viel zu lachen (v.li.): Julia Nickels, Renate Kröger, Cerstin Stolt und Fenja Pott.
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Hatten trotz der frühen Uhrzeit viel zu lachen (v.li.): Julia Nickels, Renate Kröger, Cerstin Stolt und Fenja Pott.

Schon frühzeitig stellen sich viele an, um am 28. September einen Platz in der Innenstadt zu bekommen. Das Wilsteraner Flohmarkt-Fest erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Rund 400 Stände werden in den Straßen aufgebaut.

shz.de von
23. September 2013, 05:55 Uhr

„Der frühe Vogel fängt den Wurm“ – Kurz vor 6 Uhr hatten Stanka Kos (56), Saskia Becker (37) und Barbara Billas (48) am Sonnabend vor dem Zweiradhaus Lamberty Stellung bezogen. Alle drei Frauen wollten sichergehen, einen der begehrten, limitierten Standplätze für den 35. vom WRS-Spielmannszug und Gewerbe-und Verkehrsverein Wilster organisierten Flohmarkt zu erhaschen, der am 28. September in der Innenstadt mit rund 400 Ständen stattfindet.

Über 50 private Flohmarkthändler taten es ihnen gleich und reihten sich ebenfalls Stunden vor der offiziellen Standvergabe um 8.30 Uhr in die Schlange ein. Während andere pünktlich zur Öffnungszeit des Geschäfts erschienen. Der eine oder andere Interessent so wie Julia Nickels (30) aus Itzehoe, Renate Kröger (63) aus Tornesch, Cerstin Stolt (43) aus Itzehoe und Fenja Pott (22) aus Dammfleth hatte sich vorsorglich mit heißem Kaffee und Faltstühlen ausgestattet und es sich vor dem Laden den Umständen entsprechend gemütlich gemacht. So war die Laune trotz der frühen Stunde ausgesprochen gut. „Wir sind schon einen Tag vorher mit dem Wohnmobil angereist und haben auf dem tollen Wohnmobilstellplatz übernachtet“, erzählte Renate Kröger. Über den Schwiegersohn auf den Flohmarkt aufmerksam geworden, ist die 63-Jährige schon seit Jahren dabei. Insbesondere für ihre selbst gestrickten Wollstrümpfe hat die leidenschaftliche Handarbeiterin aus Tornesch in der Marschenstadt eine feste Abnehmerschaft gefunden.

„Fast alle der 130 Stellplätze, die wir noch zu vergeben hatten, sind weg“, so Petra Lamberty. Für die wenigen Restplätze gibt es Interessenten, die sich telefonisch gemeldet haben. Doch auch hier gilt die Devise „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“.

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