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Erneuerung des Rostschutzes : A23: Frischer Glanz für die Störbrücke

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Arbeiten an der Störbrücke stehen kurz vor dem Abschluss. Die Lücke in der A23 wird bis Juni geschlossen.

Itzehoe | Der Blick von Matthias Meyer geht nach oben. Der Mann vom Landesbetrieb (LBV) Straßenbau und Verkehr in Itzehoe steht auf dem Sanddeich zwischen Wellenkamp und Heiligenstedten direkt an dem Punkt, wo die Vorlandbrücke über die Stör beginnt. „Das muss alles noch neu gemacht werden“, sagt er und deutet auf eine hölzerne Einhausung, die unter der Brücke montiert ist. Darin sind Arbeiter damit beschäftigt, den Rostschutz am Stahltrog auf dem die eigentliche Betonbrücke liegt, zu erneuern. Die Aufgabe soll bis 14. März erledigt sein, so lange bleibt der Sanddeich für den Verkehr gesperrt. „Aber dann sind alle Arbeiten an der Brücke abgeschlossen“, sagt Meyer.

Damit endet eine Baustelle, die seit zehn Jahren das Gesicht der Stadt geprägt hat. Dass der Korrosionsschutz zum Abschluss der Arbeiten erneuert werden muss, ist ungewöhnlich. Eigentlich hätte der längst fertig sein sollen, aber vor zwei Jahren waren Teile der Deckschicht abgeplatzt. „Der Korrosionsschutz ist davon eigentlich gar nicht beeinträchtigt, aber es ist eben ein Gewährleistungsmangel“, sagt Meyer. Damit musste die Firma in den vergangenen eineinhalb Jahren auf eigene Kosten die gesamten vier Schichten von Hand von rund 20.000 Quadratmeter Stahl abstrahlen und wieder neu aufbringen – oder wie Horst Raatz vom LBV sagt: „Farbe runter, Farbe wieder rauf.“ Nun erstrahlt die Brücke wieder in mattem Glanz.

Dafür ist unterhalb der Brücke eine eigene Konstruktion erstellt worden, in der die Arbeiter trocken und warm arbeiten können. „Das geht so gut voran, dass wir den Sanddeich vielleicht schon ein paar Tage früher als geplant für den Verkehr freigeben können“, sagt Meyer. Die Sperrung sei allerdings nötig, weil die Einhausung von der Brücke auf die Straße abgesenkt werden müsse.

Kraatz und Meyer sind zuversichtlich, dass der neue Anstrich hält. „Normalerweise ist eine Teilsanierung dann erst nach 25 Jahren nötig, eine Grundsanierung nach 50 Jahren“, sagt Raatz. Die Kosten dafür gingen dann leicht in die Millionen. Auf eine Lebensdauer von 100 Jahren ist die Brücke ausgelegt.

Nach Abschluss der Tätigkeit unter der Brücke seien nur noch einige restliche Erdarbeiten nötig, sagt Meyer. Im Juni sollen dann auch die Arbeiten am letzten Teilstück der neuen Autobahn abgeschlossen sein, so Meyer. Der Blick geht also nach vorn.

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erstellt am 05.Mär.2016 | 08:00 Uhr

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