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Norddeutsche Rundschau

17. August 2017 | 08:10 Uhr

75 Minuten Widerstand

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der Widerstand gegen das Atomkraftwerk in Brokdorf spielt eine der Hauptrollen in einer einmaligen Dokumentation: Die Videogruppe der Bürgerinitiative „Altonaer Museum bleibt!“ hat mehr als 800 zeitgenössische Filmdokumente gesichtet und einen 75-minütigen Querschnitt durch die Geschichte der Anti-AKW-Bewegung zusammengestellt. Der ausdrücklich nicht kommerzielle Film wurde anlässlich der Katastrophe von Fukushima produziert und bereits in vielen deutschen Kultureinrichtungen, aber auch in Frankreich, Warschau und Tokio gezeigt. Jetzt ist „Unser gemeinsamer Widerstand“ erstmals an der Elbe zu sehen. Das Altonaer Musum (Galionsfigurensaal, Eintritt: fünf Euro) präsentiert die Dokumentation am Donnerstag, 14. Januar, ab 19 Uhr. „Der Film zeigt auf spannende Weise den jahrzehntelangen Kampf gegen die Atomenergie in Deutschland. Zigtausend Akteure sind bei ihren Aktionen an Bauzäunen und Bahntrassen zu sehen – von den 70er Jahren bis heute“, erläutert Dieter Kröger von der Videogruppe. Bilder von Kundgebungen, Sabotageakten, Protesten sowie von jeder nur erdenklichen Form des Widerstandes und der politischen Auseinandersetzung wechselten sich in rasanter Folge ab. Dazu berichten die Filmemacher über den Widerstand, in den sie auch selbst eingebunden waren und noch sind. Zum Einstieg singt Straßenmusikerin Jana Nitsch (kl. Foto): „Ich werde an Orte geweht, die ich noch nie gesehen habe“. Im Anschluss diskutiert die Videogruppe mit dem Publikum über den Film und die aktuelle Entwicklung der Anti-AKW-Bewegung.

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erstellt am 30.Dez.2015 | 00:32 Uhr

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