Hilfe für die Opfer : 70.000 Euro Spenden: Verteilung wird geplant

Auch die Geldspenden strömen für die Opfer der Explosion. Für die Verteilung erarbeitet die Stadt eine Richtlinie.

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20. März 2014, 11:45 Uhr

„Wirklich großartig“ nennt Bürgermeister Dr. Andreas Koeppen die Spendenbereitschaft zugunsten der Betroffenen aus der Schützenstraße. Mehr als 70.000 Euro zeigte der Kontostand auf dem Spendenkonto der Stadt gestern Nachmittag an.

„Das gesamte Geld wird den Betroffenen und Opfern zugute kommen“, versicherte Koeppen. Derzeit werde im Rathaus eine Richtlinie erarbeitet, nach der die Mittel verteilt werden. „Natürlich haben wir die im Blick, die es am nötigsten haben.“ Aber es müsse auch geklärt werden, was diejenigen mit geringerem Schaden bekommen. In jedem Fall werden offene Beerdigungskosten für die Opfer beglichen, die keine Angehörigen haben oder deren Familien nicht selbst vollständig dafür aufkommen können, erklärte Holger Pump, Leiter des Amtes für Bürgerdienste.

Das Spendenkonto der Stadt ist weiterhin geöffnet, mindestens bis nach den geplanten Benefiz-Veranstaltungen, so Pump. Danach werde das Geld an die Betroffenen verteilt.

Unterdessen hat das Norddeutsche Brummitreffen ein privates Spendenkonto eingerichtet. Das Geld soll ebenfalls an die Bedürftigen verteilt werden. „Wir werden uns die Fälle aussuchen“, so Thorsten Kulpa, Vorsitzender des Vereins. Bürgermeister Dr. Koeppen bezeichnet die Eröffnung privater Spendenkonten als „nicht förderlich“.

>Spendenkonto der Stadt Itzehoe: Bezeichnung „Unglück Schützenstrasse“, Konto: 90240276, BLZ: 22250020 bei der Sparkasse Westholstein; IBAN: DE 74 22250020 0090 2402 76, BIC: NOLADE21WHO

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