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Buntes Programm und Kussfreiheit : 6000 Narren machen Nacht zum Tag

vom
Aus der Redaktion der Wilsterschen Zeitung

FuBaMa lockt am 1. Februar zum 60. Mal ins Colosseum Wilster und in die angrenzende Zeltstadt. Bunteste Party des Jahres startet mit der Verkündung der acht goldenen FuBaMa-Regeln.

Hier gibt es alles, was sonst nur am Rhein Spaß macht: Narrenkappen, Pappnasen, bunte Kostüme – das hat in Wilster Tradition. In diesem Jahr wird ein rundes Jubiläum gefeiert: Zum 60. Mal versammeln sich norddeutsche Narren und alle, die das werden wollen, im Colosseum zur FuBaMa (Fußballmaskerade). Am Sonnabend, 1. Februar, steigt die bunteste Party des Jahres, ausgerichtet vom SV Alemannia Wilster, mit einem gewohnt ausgiebigen und bewährten Programm, nachdem Zeremonienmeister Knud Jüstel um 20 Uhr die „Acht Goldenen FuBaMa-Regeln“ verkündet und damit das im Norden beliebte Fest eröffnet.

Für die erwarteten 6000 Jecken wird neben dem Colosseum wieder eine Zeltstadt aus vier angebauten Großzelten errichtet. Darin bieten die Veranstalter ein umfangreiches Musik- und Unterhaltungsprogramm für eine der größten Faschingspartys im hohen Norden. Auf drei Bühnen mit Live-Musik, Top-DJs und Live Performance sowie Videoshows lassen die Interpreten eine ganze Nacht lang die Puppen tanzen. Unter gigantischen Sound- und Lichtanlagen verwandelt das Zelt in einen unvergleichlichen Tanztempel.

Im Saal des Colosseums gibt es Live-Musik mit der Top-40-Band „Tin Lizzy”. Auf Bühne 1 wird im Zelt unter dem Motto „N-Joy the Party” mit Moderator und DJ Andreas Kuhlage gefeiert. Die „Chart-Attack Show“ präsentiert alles, was musikalisch angesagt ist – Black, R’n’B, House, Dance und die Charts der vergangenen fünf Jahre. Und hier geht’s auch zur „Hölle, Hölle, Hölle“: In seiner Live-Show präsentiert ein Wolfgang Petry-Double die größten Hits des Schlagerkönigs.

Auch auf Bühne 2 sorgt ein Wechsel aus Live-Musik und Hits vom Plattenteller für Stimmung mit der ultimativen 70er/80er Party und den Party- und Schwoftiteln von 1990 bis heute, von Abba bis Zappa, NDW, Rock’n’Roll. Hier richten auch die „Chaos Brothers“ Gary Zender & Crazy Ardo ein stimmungsmäßiges Chaos an. Unter dem Motto „Disco Total“ bringen die DJs Stefan Wahnsinn (Stefan Wolter) und Los Nelsos (Nils Eric Thoms) in der 70er/80er Party die Stimmung zum Kochen. Auf einer zusätzlichen Bühne sorgt DJ Tony Tornado für Stimmung. Ebenso viel Spaß gibt’s bei den „FuBaMa Specials“. Da die Jecken wie in jedem Jahr viel Energie in die Kostümierungen stecken und mit ihren bunten Verkleidungen für karnevaleske Unterhaltung sorgen, findet um 22.30 Uhr wieder die Prämierung die besten Verkleidungen statt. Diese mussten sich in der Preismaskerade zuvor zwischen 20 und 21.30 Uhr im Colosseum der Jury präsentiert haben. Insgesamt werden für Einzel- und Gruppenkostüme 1500 Euro ausgeschüttet. Der Zugang zur FuBaMa ohne Kostüm wird wie in jedem Jahr ohnehin verweigert. Im beliebten „Standesamt“ neben der Bühne im Colosseum mit angrenzendem Kussgang können sich die Willigen für eine Nacht vermählen lassen.

Damit nach der Feier alle nach Hause kommen, wird wieder der bislang bewährte Bus-Shuttle eingesetzt. Organisatorische Verbesserungen, vor allem in Hinsicht auf das Garderobenzelt, kündigt Mario Mehrens vom Colosseum an. Draußen vor der Tür wird die Verkehrsführung für eine Nacht geändert: Die Etatsrätin-Doos-Straße wird wieder zur Einbahnstraße. Für Kurzentschlossene besteht bis zum Veranstaltungstag noch die Chance, ein Ticket an den Vorverkaufsstellen zu erhalten, übers Internet kann man nur noch bis zum Wochenende vorbestellen. Aber es gibt voraussichtlich noch Restkarten an der Abendkasse.

Bei all der Stimmung und dem Jubel steht für viele aber nur eines besonders im Mittelpunkt: die Kussfreiheit, die von Zerenonienmeister Knud Jüstel gleich zu Beginn der Sause verkündet wird.

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