Festival : 500 Besucher beim Black-Way-Festival

Begeistert: Sänger Celli und Managerin Brigitte Gross von Crossplane.
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Begeistert: Sänger Celli und Managerin Brigitte Gross von Crossplane.

Heavy-Metal-Festival Black Way Open Air in Neuendorf auf neuem Gelände

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14. Juli 2014, 05:00 Uhr

Das Heavy-Metal-Festival Black Way Open Air in Neuendorf feierte in diesem Jahr auf seinem neuen Gelände einen großen Erfolg. Über 500 Besucher feierten an zwei Tagen. „Mit solch einem Erfolg haben wir nicht gerechnet“, sagte freudig überrascht Festival-Sprecherin Maike Eisenmenger.

Denn das achte Festival musste von seinem angestammten Platz umziehen (wir berichteten). Der neue, etwa 1000 Meter Luftlinie vom alten Gelände entfernte Standort erwies sich jedoch als Glücksgriff. „Er ist aufgrund von Bäumen ringsherum gemütlicher. Schon am Freitag hatten wir viel mehr Camper und mussten deshalb eine zweite Campingfläche eröffnen und den Parkplatz noch einmal neu ausweisen“, so Eisenmenger, die das Metalfest gemeinsam mit Jan-Ole Saß, Marie Lena Binge, Heiner Kruse und Mark Nowak organisierte.

14 Bands traten auf. Am Freitag spielte die Coffin Crew, eine Punkband mit Heavy-Einschlag und einem Sänger mit rot bemalten Augen. Abends mischte der erste Headliner ETECC aus Wolfsburg mit ihrem Groove Metal eine Stunde lang in einer großen Show das Publikum auf, hatte Klopapier mit eigenen Aufklebern beklebt und in die Menge geworfen. „Schon da war es vor der Bühne voll“, freute sich Maike Eisenmenger. Auch Humppaman Schachti, der ehemalige Mitorganistor Sven Schacht, kam mit seinem „Elekiläiset“-Programm gut an.

Surface aus Hamburg mit ihrem authentisch-rauen Thrash/Death Metal rundeten den Abend schließlich gelungen ab.

Am Sonnabend ging es weiter mit Hardcore von Another Day of Nothing aus Hamburg, Plague Upon the Ocean aus Kiel und Death Metal und Mindbender aus Rendsburg/Kiel mit ihrem Stoner Metal. Die Lokalmatadoren Skull Harvest aus Elmshorn boten mit ihrem „Rotzrock“ eine gute Show, ebenso die Modern Death Metal Band Methods of Massacre aus Flensburg.

Die große Stimmungskanone des zweiten Tages war die Essener Band Crossplane. Sie begeisterten mit Rock’n’Roll. Sänger Celli animierte das Publikum mit viel Witz zum Mitmachen. „Das hat uns hier super gefallen, weil es ein super Festival ist“, sagte er. „Sie haben viel erreicht, wenn Bands und Publikum sich wohl fühlen.“ Killing Age aus Esslingen mit hartem Thrash/Stoner Metal und Saille aus Belgien und ihrem Black Metal rundeten das Festival ab, bevor die Fans mit dem Headliner Aborted aus Belgien und ihrer bombastischen Death-Metal-Show Schlafen geschickt wurden.

50 Helfer aus Parkplatzeinweisern, Kassenpersonal und Ausschenkern am Bierwagen hatten keine Probleme mit dem friedlichen Publikum. „Die Bands sind super angekommen.“ Im kommenden Jahr soll das Festival wieder stattfinden.

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