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50 Jahre Funkamateur – ein Leben mit der Radiotechnik

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Viele Funkamateure aus dem gesamten norddeutschen Raum sind zur „Wolfswelle“ auf dem Hungrigen Wolf gekommen. Außer dem gut bestückten Funkflohmarkt mit einer riesigen Auswahl an elektrischen Komponenten, Mess- und Funkgeräten, Kabeln und Antennen bestand auch die Möglichkeit der Fortbildung. Zwei Vorträge zu Antennen lockten jeweils über 50 Funker an.

Darüber hinaus trafen sich während der Veranstaltung die Hamnet-Koordinationsgruppe für den Bereich Schleswig-Holstein, die sich mit Planung und Errichtung eines vom Internet unabhängigen Datennetzes nur für Funkamateure befasst sowie die Notfunkgruppe für Schleswig-Holstein. Funkamateure sind durch das Amateurfunkgesetz zur Unterstützung von Hilfsaktionen in Not- und Katastrophenfällen verpflichtet.

Und eine Ehrung gab es: Franz Marlow (Foto) aus Itzehoe erhielt eine Ehrenurkunde für 50 Jahre Mitgliedschaft im Deutschen Amateur-Radio-Club DARC. Die Urkunde übergab der Vorsitzende des Distriktes Schleswig-Holstein, Rolf Friedrich Heide. Franz Marlow (83), hat seine Funklizenz seit 1968. Er erhielt das Rufzeichen DK1ZF, das er auch heute noch besitzt. Für diese Lizenz musste er seinerzeit noch die Morsetelegraphie erlernen. „Mein erstes Kurzwellengerät habe ich noch selbst zusammengebaut und mein erster UKW-Sender war ein umgebautes Taxifunkgerät“, erinnert er sich. Fertige Geräte für den Amateurfunk gab es damals noch nicht zu kaufen. „Als engagierter Funkamateur muss man seine Kenntnisse und Gerätschaften aber ständig den neuesten Erkenntnissen anpassen. Das ist sogar gesetzlich so vorgeschrieben.“ Nach einer schweren Erkrankung sei er jetzt ans Haus gefesselt. „Aber mein Hobby ermöglicht mir, täglich mit vielen meiner Funkfreunde in Kontakt zu bleiben.“



>Weitere Informationen über den Amateurfunk in Itzehoe auf der Homepage des Vereins www.dk0iz.de.

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erstellt am 29.Sep.2015 | 19:11 Uhr

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