Gooldene Hochzeit in Ecklak : 50 Jahre den Bund fürs Leben

Jubilare: Gisela und Eggert Prüß.
Jubilare: Gisela und Eggert Prüß.

Gisela und Eggert Prüß haben sich vor 50 Jahren das Ja-Wort gegeben. Der Reitsport ist ihr gemeinsames Hobby.

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10. Oktober 2018, 00:00 Uhr

„Jung gefreit – nie bereut“ – Das trifft in besonderem Maße auf Eggert Prüß und Ehefrau Gisela geb. Ahmling aus Ecklak-Seedorf zu, die heute das Fest ihrer Goldenen Hochzeit feiern. Beide waren – nach den damaligen Regeln – noch minderjährig, als sie vor 50 Jahren den Bund fürs Leben schlossen.

Der 69-Jährige und seine 68 Jahre alte Ehefrau fühlen sich in ihrer Gemeinde heimisch und beteiligen sich aktiv an allen Ereignissen und Veranstaltungen, die zum Dorfleben beitragen. Der gebürtige Ecklaker hatte nach seiner Schulzeit auf dem elterlichen Hof im Ortsteil Seedorf den Beruf des Landwirts erlernt und sich schon mit der Heirat 1968 auf einem angepachteten Resthof in Ecklak als Bauer selbstständig gemacht. Fünf Jahre später übernahmen die jungen Eheleute den Stammhof in Seedorf, den sie bis 2015 bewirtschafteten. Seitdem hat hier ihr ältester Sohn Stefan Prüß als Hofnachfolger das Sagen. Zwei weitere Söhne wohnen mit ihren Familien in Wilster: Olaf als Chef des Planungsbüros Region Nord in Itzehoe und Andreas als Oberkommissar bei der Polizei Hamburg. Tochter Kerstin Kuhrt ist mit einem Bauern in Heiligenstedten verheiratet. Neun Enkel und ein Urenkel bilden schon die nächsten Generationen.

Auf dem Prüß-Hof in Seedorf mit Rinder- und Schafzucht, Grünland und Ackerbau sind drei Generationen gemeinsam tätig. Eggert Prüß unterstützt seinen Sohn und seine Schwiegertochter ebenso bei der täglichen Arbeit wie die beiden Enkelsöhne, die sich als gelernte Landwirte und als Schäfer für die Aufrechterhaltung des landwirtschaftlichen Betriebes einsetzen. Kennengelernt haben sich die goldenen Brautleute bei einem Ringreiterfest in Hohenaspe, dem Geburtsort von Ehefrau Gisela.

Seit jungen Jahren war Eggert Prüß begeisterter und erfolgreicher Ringreiter. Auf den Reitbahnen zwischen Tornesch und Sylt war er überall am Start, wo zum Wettkampf gerufen wurde. „An die 70 Mal bin ich König geworden“, ist Eggert Prüß stolz. Das ging so weit, dass er als Dauerkönig“ in Dithmarschen sogar Startverbot erhielt.

Eggert und Gisela Prüß hatten außerdem viel Spaß am Gespannfahren. Die Hubertus-Jagdfahrten in Kleve waren für sie ein Muss. Gisela Prüß setzte sich für den DRK-Ortsverein ein. Der Jubilar schloss sich schon „von der Schulbank weg“ der Feuerwehr an und blickt auf 51 aktive Dienstjahre zurück, davon lange Zeit als Gruppenführer.

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