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Vor-Osterfeuer in Looft : 4500 Besucher feiern mit der Landjugend

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der Dauerregen konnte die Partystimmung nicht bremsen: Rund 4500 Besucher kamen zum Osterfeuer der Landjugend nach Looft.

shz.de von
erstellt am 30.Mär.2015 | 05:32 Uhr

Es war wieder eine Riesenparty – doch dafür musste die Landjugend Steinburger Geest noch am Veranstaltungstag ordentlich zupacken. Der Dauerregen verwandelte das Festivalgelände und die Parkplätze in kleine Schlammwüsten. Trotzdem ließen sich wieder mehr als 4500 Besucher nicht abschrecken und feierten bei freiem Eintritt die Osterfeuer-Party.

Am neuen Datum, eine Woche vor Ostern, hatten die Veranstalter auch für den kurzfristig ausgefallenen DJ Tony Tornado Ersatz gefunden. Nun standen die DJs Torge, Nico Noss (alias Noco Ono) und M-Pact aus Kellinghusen an den Turntables und versorgten die Menge im 1000-Mann-Zelt mit Partymusik. „Das größte Osterfeuer Schleswig-Holsteins macht einfach Spaß“, sagte DJ Nico an seinem DJ-Pult.

Auf der Tanzfläche feierte Wiebke Thode gemeinsam mit ihrer Freundin Mareike Thedens aus Dithmarschen ihren 26. Geburtstag. „Dies ist genau die richtige Umgebung für eine schöne Party“, sagte Mareike. Mittendrin in der Menge auch Hanne Dattner, Katharina Reymann und Julia Peter aus Itzehoe, die mit zehn Freunden da waren. „Die Stimmung ist wie immer super“, sagte Hanne, „auch wenn es matschiger ist als sonst.“

Auf der Koppel gegenüber vom „Landhaus Looft“ mussten die Veranstalter Organisationstalent beweisen. Durch den Regen waren die Parkplätze schnell nicht mehr befahrbar. Die Helfer – zusammen mit Feuerwehr, DRK, Security und Polizei waren es knapp 180 – hatten alle Hände voll zu tun, dagegen an zu arbeiten. „Wir mussten die Parkplätze sperren und haben die Autos an der befestigten Straße parken lassen“, so Michael Labrenz. „Es brauchte aber keiner Angst zu haben, dass er nicht wieder heraus kommt“, sagte Laju-Vorsitzende Stefanie Albers. Auf den Auffahrten verteilten die Helfer Schreddergut, damit die Autos sie wieder befahren konnten. Wer nicht herauskam, wurde mit einem Trecker herausgezogen. „Trecker haben wir bei der Landjugend genug“, kommentierte Mitglied Lisa Breiholz.

Auch das kurz vor den Toren des Dorfes entzündete Feuer konnte nicht ungestört aufflackern wie in den vergangenen Jahren, sondern war schnell heruntergebrannt oder vom Regen erstickt. Das machte den meisten aber nichts aus. So steht Torben Löding aus Schenefeld trotz Nieselregens an den Flammen. „Seit ich Bier trinken kann, bin ich jedes Jahr hier“, sagte Torben augenzwinkernd. „Und es ist jedes Jahr beeindruckend, selbst wenn es so regnet wie heute.“

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