Sport in Glückstadt : 45 Jahre Judo-Training in Glückstadt

Ein Großteil der aktiven Mitglieder der Judo-Sparte des ETSV Fortuna Glückstadt sind Kinder. Schon ab vier Jahren werden sie an die Sportart herangeführt.
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Ein Großteil der aktiven Mitglieder der Judo-Sparte des ETSV Fortuna Glückstadt sind Kinder. Schon ab vier Jahren werden sie an die Sportart herangeführt.

Anlässlich ihres runden Geburtstags veranstaltet die Judo-Sparte des ETSV einen „Matjes-Junior-Cup“ mit 170 Teilnehmern.

shz.de von
03. Juli 2015, 12:15 Uhr

Glückstadt | Seit 45 Jahren ist die Judo-Abteilung des ETSV Fortuna Glückstadt die Anlaufstelle für alle in der Elbe-Stadt, die sich für die japanische Kampfsportart interessieren. Angefangen hat alles mit Wilfried Paules, der 1970 erste Judo-Kurse für Soldaten in der Marinekaserne anbot. „Ganz schnell wurden die Judo-Kurse aber von den Bürgern aus der Stadt übernommen“, erzählt der Sparten-Vorsitzende Heinz Grobys.

Inzwischen hat die Judo-Abteilung 135 Mitglieder, darunter 20 Erwachsene und 20 Jugendliche. „Wie bei den meisten Sportvereinen sind unsere meisten Mitglieder aber Kinder“, sagt Grobys. „Unsere Kleinsten sind vier Jahre alt und trainieren spielerisch Motorik, Rhythmik, Kraft, Geschick und Beweglichkeit.“

Nebenbei wird unter den Kindern und Jugendlichen bis 16 Jahren aber auch nach Talenten für den Leistungsbereich gesucht. „Bei uns steht der Spaß am Sport und an der Bewegung im Vordergrund“, sagt Grobys. „Aber wir hatten immer auch schon eine sehr erfolgreiche Wettkampfgruppe mit mehreren Landesmeistern.“

Das Jubiläum begeht die Judo-Sparte mit einem „Matjes-Junior-Cup“ jetzt am Sonnabend, 4. Juli, der das „Fortuna-Turnier“ ablöst. In der Fortuna-Halle treten Kinder und Jugendliche in drei Altersgruppen gegeneinander an: Ab 10 Uhr sind die Jahrgänge 2007 bis 2009 dran, um 11.30 Uhr die Jahrgänge 2004 bis 2006 und ab 13.30 Uhr sind die Jahrgänge 2001 bis 2003 an der Reihe. Dafür reisen die Teilnehmer von weit her an – insgesamt nehmen 170 Kämpfer aus 15 Vereinen teil, einige kommen extra aus Niedersachsen, Hamburg oder anderen Teilen Schleswig-Holsteins.

„Das Ganze hat aber einen sehr freundschaftlichen Charakter. Wir kennen alle Trainer und verstehen uns sehr gut mit ihnen“, sagt Grobys. „Außerdem wird jeder Teilnehmer belohnt.“

Denn während üblicherweise zehn Personen gegeneinander antreten und nur die ersten vier mit Pokalen ausgezeichnet werden, kämpfen am Sonnabend immer nur vier Teilnehmer gegeneinander. Jeder bekommt also einen Pokal und eine Urkunde – „damit alle ein Erfolgserlebnis haben. Das ist schon etwas ganz Besonderes.“

Wie alle Turniere der Judo-Sparte ist auch dieses für Zuschauer geöffnet. „Wir würden uns sehr darüber freuen“, erklärt Grobys. „Auch wenn es ganz schön warm werden soll. Aber wir reißen alle Fenster und Türen auf.“

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