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Dringlichkeitsantrag : 44 000 Euro für neuen Einsatzleitwagen

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Das Fahrzeug der Ortswehr Lockstedter Lager wird Anfang des Jahres abgezogen. Deshalb muss schnell Ersatz her. Die Gemeindevertretung genehmigte einstimmig die außerplanmäßige Ausgabe.

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erstellt am 24.Sep.2013 | 05:04 Uhr

Schnelles Handeln war in der jüngsten Gemeindevertretersitzung gefragt – andernfalls stünde die Ortswehr Lockstedter Lager Anfang des Jahres ohne Einsatzleitwagen da. „Die Anschaffung war eigentlich für nächstes Jahr geplant“, informierte Carsten Fürst (BfH), Vorsitzender der Finanzausschusses. Das Fahrzeug sei aber nur von dem Löschzug Gefahrengut des Kreises zur Verfügung gestellt worden. „Wenn die Baumaßnahmen des neuen Katastrophenschutzzentrums in Nordoe fertig sind, wird der Einsatzleitwagen abgezogen.“ Das ist Anfang 2014 der Fall. Dem Dringlichkeitsantrag der Feuerwehr, ein neues Fahrzeug anzuschaffen wurde stattgegeben. Die Gemeindevertretung beschloss einstimmig, die außerplanmäßigen Ausgabe für den Haushalt 2013. Der zweite Grund für das schnelle Handeln sei ein günstiges Angebot für ein Neufahrzeug, so Fürst. 44000 statt normalerweise 65000 Euro solle es kosten.

Die Mittel dafür können aus dem Verkaufserlös des Gebäudes im Schäferweg 19 gedeckt werden. Knapp über 200 000 Euro spülte der Verkauf in die Kasse. Damit tilgte die Gemeinde auch die Restschulden für das Gebäude im Schäferweg 19 in Höhe von rund 43000 Euro. Auch mit den Mehreinnahmen aus den Konzessionsabgaben für Strom können die Mehrausgaben gedeckt werden.

Noch nicht eingeplant bei der Verabschiedung des Haushalts waren auch die Geschäftsausgaben in Höhe von 5000 Euro, die aus der Umstellung der Homepage und den Anwalts- und Gerichtskosten ergeben. Wie berichtet klagt die Gemeinde Hohenlockstedt gegen den Beschluss des Amtes Kellinghusen, ein neues Verwaltungsgebäude zu bauen. Die Gemeinde hatte Widerspruch eingelegt, der aber abgelehnt wurde. Deshalb hatte sie rechtliche Schritte eingeleitet.

Im Vermögenshaushalt wurden 4400 Euro Baukosten für die Erweiterung des Wasserwerks und rund 2900 Euro für die Düppelbrücke notwendig. Im Rahmen des Verkaufs der Brücke hat die Gemeinde die Vermessungskosten, die Katastergebühren und die Notar- und Gerichtskosten zu tragen.

Zur Sprache kam während der Sitzung auch die Option, in der Gemeindebücherei eine Alarmanlage zu installieren. „In den Sommerferien wurde dort zweimal eingebrochen, die Computer geklaut und die Regale umgeworfen“, erklärte Fürst. Jetzt breche die dunkle Jahreszeit an, das könne erneut Einbrecher anlocken. Die BfH beantragte deshalb, 4000 Euro bereitzustellen. Dem Vorschlag wurde zugestimmt. „Es soll aber noch ein Fachmann hinzugezogen werden, ob eine Videoüberwachung oder eine Alarmanlage sinnvoller ist“, so Carsten Fürst. Darüber soll der Bauausschuss entscheiden.

 

 

 

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