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400 Euro Geldstrafe: Mildes Urteil für Raser

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

,,Mach doch mal“, johlten die Beifahrer und animierten den 19-jährigen Auszubildenden damit, die Verkehrsinsel verkehrt herum zu umrunden. Anschließend fuhr der Lehrling mit Tempo 80 durch die Innenstadt. Die Polizei stoppte den jungen Mann. Ergebnis: 1,35 Promille hatte der Glückstädter am 23. Juli kurz vor Mitternacht im Blut.

,,Darf nicht passieren, aber ist passiert“, sagte Oberstaatsanwältin Jonna Ziemer in ihrem Plädoyer bei der Verhandlung vor dem Amtsgericht Itzehoe. Sie lobte das Geständnis. ,,Sie scheinen Ihre Lektion gelernt zu haben.“ Ziemer beantragte, den Azubi wegen fahrlässiger Trunkenheit im Straßenverkehr zu verwarnen, ihm 550 Euro Geldstrafe aufzuerlegen und weitere sechs Monate die Fahrerlaubnis zu entziehen. Richter Andreas Wagner machte den Antrag zu seinem Urteil, wobei er die Geldbuße allerdings mit nur 400 Euro bemaß. Der Auszubildende nahm das Urteil an, das unter Anwendung des milden Jugendstrafrechts erfolgte, weil er bei den Eltern wohnt.

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erstellt am 15.Dez.2016 | 17:57 Uhr

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