In der Wilstermarsch verfahren : 40-Tonner im Graben

In einer Rechstkruve geriet der Laster auf die Bankette, der Auflieger kippte in den Graben.
In einer Rechstkruve geriet der Laster auf die Bankette, der Auflieger kippte in den Graben.

Auf einer bis 5,5 Tonnen zugelassenen Straße in St. Margarethen endet die Fahrt eines Lkw. Die Bergung des mit 20 Tonnen schweren Betonpfählen beladenen Lasters gestaltet sich schwierig. Der geplante Kraneinsatz am Vormittag ist verschoben.

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26. November 2013, 12:35 Uhr

St. Margarethen | Unfreiwillig musste ein 35 Jahre alter polnischer Lkw-Fahrer eine Nacht in seinem Fahrzeug verbringen, nachdem er am Montagabend die B5 zu früh verlassen und sich daraufhin in der Wilstermarsch verfahren hatte. In der für Lkw bis 5,5 Tonnen zugelassenen Straße Osterbünge-Nord endete die Fahrt mit dem 40 Tonner abrupt, nachdem der Auflieger in einer scharfen Rechtskurve auf die Bankette geraten und in den Graben gerutscht war.

Bürgermeister Volker Bolten informierte die Polizei. Die Bergung gestalte sich ausgesprochen schwierig, sagte der Bürgermeister am Vormittag. Und ein Kraneinsatz werde voraussichtlich erhebliche Schäden an der Gemeindestraße verusachen.

Eine nächtliche Bergungsaktion kam  nicht infrage. In der Nähe des Unfallorts befindet sich eine Überlandleitung, der Kraneinsatz in der Dunkelheit wäre zu gefährlich geworden. Gestern Vormittag wurde er noch einmal verschoben, zumal auch die enge Fahrbahn und die 20 Tonnen schwere Ladung, bestehend aus Betonpfählen für die Baustelle einer Biogasanlage, Schwierigkeiten bereitete. Und auch bis zum Abend lag der Auflieger immer noch im Graben.

Für die Gemeinde sorgen schwere Lkw ohnehin oft für Ärgern, wie Volker Bolten anfügte: „Zurzeit häufen sich die Fälle, dass schwere Lkw unsere Gemeindestraßen nutzen und zwangsläufig beschädigen.“ Und das trotz entsprechender Hinweisschilder zum höchst zugelassenen Lkw-Gewicht.

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