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ein Monat noch : 35 neue Künstler bei der Kulturnacht

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Veranstaltung am 6. Mai bietet mehr als 200 Programmpunkte – Angebote im Holstein-Center deutlich ausgeweitet.

von
erstellt am 07.Apr.2017 | 05:00 Uhr

Wenn die Planungen anlaufen, steht Ulrike Schanko vor einer Pinnwand mit vielen leeren Feldern. Gestern konnte die Theaterdirektorin verkünden: Die Felder sind voll, das Programm für die 15. Kulturnacht steht. Sonnabend, 6. Mai, gibt es von 18.30 Uhr bis nach Mitternacht Unterhaltung quer durch die Innenstadt.

An 43 Spielorten werden 202 Programmpunkte angeboten von 54 Künstlern und Gruppen. 35 von ihnen seien das erste Mal dabei, so Ulrike Schanko: „Auch für den geübten Kulturnacht-Gänger gibt es ordentlich Gelegenheit, sich neue Events rauszupicken.“ Einen Überblick bietet wie immer der Flyer zur Kulturnacht, in dem die einzelnen Kategorien farblich gekennzeichnet sind: von Wort über Zauberei und Clownerie bis zu Tanz, von Kleinkunst über Kabarett bis zu Bands. Dieser Farbcode wurde auf der Internetseite übernommen – und diese ist jetzt auch für Smartphones optimiert, sagt Webseiten-
Betreuer Andreas Radajkin.

Zwei neue Veranstaltungsorte vermeldet Petra Mensching, Öffentlichkeitsarbeiterin im Theater: Bei Piano Hochheim in der Bahnhofstraße spielt Jochen Kilian, bekannt vom Hamburger Theaterschiff. Und im Weltladen am Turm läuft ein Film zu fairem Handel. Ein „Extra-Schwerpunkt“, so Ulrike Schanko, ist das Holstein-Center mit acht Angeboten an sieben Spielstätten, von einer Arena mit Shows von Hironimus und Duo Agil auf der Aktionsfläche über Auftritte der Showtanzgruppe Eagles Fighters – „auch zum Mitmachen“ – bis zur Wortkunst von Uwe Kappes. Bisher habe es in diesem Bereich der Stadt nicht sehr viele Kulturnacht-Angebote gegeben, erklärt HC-Managerin Jacqueline-Corin Stendorf. „So lohnt es sich für die Leute noch mehr, hier hochzukommen. Wir haben nun mal leider die freien Flächen, dafür können wir sie gut nutzen.“

Das weiße Bändchen für den Eintritt an allen Veranstaltungsorten kostet 18 Euro, „wir sind nicht teurer geworden“, betont Ulrike Schanko. Zu merken sei aber, dass die Gagen der Künstler anziehen, umso wichtiger sei die Unterstützung der Sponsoren. Gerade im Bereich der Musik gebe es „unendlich viele“ Bewerbungen, sagt die Theaterdirektorin. „Aber wir wollen nicht die zweite Musiknacht werden.“ Tipps und Recherche braucht es eher bei Bereichen wie Wortkunst oder Besonderheiten – zum Beispiel Papierkünstler Doc Shredder im Pappsalon.

Einen Monat vor der Kulturnacht wurde es offenbar Zeit für die offizielle Vorschau: „Man merkt, dass die Leute mit den Hufen scharren“, so Ulrike Schanko. Sie selbst wird wieder von Programmpunkt zu Programmpunkt eilen, und dabei will sie, anders als in den Vorjahren, nicht nass werden. Deshalb sagt sie, jedes Wort betonend: „Dieses Jahr haben wir schönes Wetter!“


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Infos: www.kulturnacht-itzehoe.de

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