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Energievesorgung : 3260 Meter neue Kabel für den Strom

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Nach dem Blackout im Oktober investiert SH Netz eine Viertelmillion Euro in die Reparatur kaputter Leitungen in Kellinghusen und Wrist.

TV-Bildschirm schwarz, Lampen aus – zappenduster war es Anfang Oktober plötzlich in Teilen der Stadt. Im Dunkeln saßen außerdem Einwohner der Gemeinde Wrist. „In beiden Fällen sind die Schäden behoben und betroffene Kabelabschnitte komplett erneuert“, erklärt Dirk Jakobi, technischer Leiter von SH Netz für den Kreis Steinburg. „Für die Bürger war das natürlich sehr unangenehm“, sagt Anja Weßel, SH Netz Kommunalbetreuerin, und dankt für Geduld und Verständnis aller Betroffenen während der Stromausfälle sowie der Bauzeit.

Kurzfristig wieder mit Strom versorgt, wurden die Bürger durch schnell installierte Notstromaggregate. Rund 300 Haushalte bezogen übergangsweise Energie aus dem Notnetz. „Mit einem speziellen Kabelmesswagen haben wir nach der Reparatur die betroffenen Kabel durchgemessen“, erklärt Jakobi. Als sich herausgestellt habe, dass sie den Qualitätsstandards nicht mehr genügten, sei kurzfristig die Auswechselung ganzer Kabelabschnitte in Kellinghusen und Wirst geplant und mit den Gemeinden abgestimmt worden.

Insgesamt 2600 Meter neu verlegte Stromkabel in der Störstadt und 660 Meter in Wrist reduzieren überraschende Düsternis jetzt auf ein Minimum. In Kellinghusen wurden alte Leitungen im Bereich der Schützen- und der Luisenberger Straße ausgetauscht, in Wrist erhielt der Moorkoppeldamm neue Kabel. Zur Anwendung kam dabei in den meisten Abschnitten das so genannte Bohrspülverfahren, bei dem die Leitungen ohne offene Rohrgräben in die Erde gebracht werden. Insgesamt 250  000 Euro stellte die SH Netz für die Maßnahme bereit.

Als sichtbares Zeichen für die Investition, wird in der Schützenstraße 43 in den nächsten Wochen eine neue Trafostation die alte ersetzen. Bürgermeister Axel Pietsch (BFK) unterstreicht beim Ortstermin ein hervorragendes Krisenmanagement durch SH-Netz-Mitarbeiter und eine nachhaltige Modernisierung des Stromnetzes in der Stadt. „Durch die kurzfristige Auswechselung betroffener Kabel hat sich die Versorgungssicherheit für die Bürger deutlich erhöht,“ so Pietsch.



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erstellt am 18.Nov.2015 | 17:54 Uhr

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