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Norddeutsche Rundschau

23. August 2017 | 05:07 Uhr

Investitionen : 320 000 Euro für die Schulen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der Schulverband Wilstermarsch plant Investitionen im Rahmen von 320 000 Euro. Größter Einzelposten ist die Erneuerung der naturwissenschaftlichen Räume – sie schlägt mit rund 150 000 Euro zu Buche.

Für das nächste Haushaltsjahr plant der Schulverband Baumaßnahmen mit Gesamtkosten von mehr als 320 000 Euro. Das haben Bauausschuss und Vorstand des Schulverbands auf Sitzungen im Amt Wilstermarsch einstimmig beschlossen. Größte Einzelmaßnahme mit einem Investitionsvolumen von 150 000 Euro ist die Erneuerung der naturwissenschaftlichen Räume für Physik und Chemie, der sogenannten Nawi-Räume, in der Gemeinschaftsschule Wilster.

Die Arbeiten für die Nawi-Räume waren bereits ausgeschrieben worden, doch musste die Ausschreibung jetzt wieder aufgehoben werden. Es waren zwar zwei Angebote eingegangen, die allerdings nicht den Erfordernissen der Ausschreibung entsprachen. Jetzt soll erneut ausgeschrieben und über die Auftragsvergabe in der nächsten Vorstandssitzung am 18. November entschieden werden. Schon jetzt wurde beschlossen, für die Erneuerung der Nawi-Räume und deren Planung ein Ingenieurbüro zu beauftragen.

Außerdem sollen 28 800 Euro in die Schule St. Margarethen und deren Turnhalle, 51 100 Euro in die Schule Wewelsfleth und die Mehrzweckhalle. 44 300 Euro in die Wolfgang-Ratke-Schule und die WRS-Turnhalle und weitere 48 000 Euro in die Gemeinschaftsschule und die große Sporthalle investiert werden.

Um Probleme bei der Entwässerung der Schulstraße und des Schulgeländes in Wewelsfleth zu beheben, soll die Entwässerungsleitung erneuert und neu trassiert werden. Gegenwärtig ist die Vorflutleitung von der Schulstraße bis zum Graben hinter der Schule in einem desolaten Zustand. Wurzeleinwüchse der Laubbäume am Ufer und mehrfach wechselnde Rohrdimensionen stellen auch bei einer Erneuerung der Regenwasserkanalisation eine erhebliche Problematik dar. Für eine Verlagerung und den Bau einer neuen Regenwasserleitung über das Schulgelände gaben Vorstand und Bauausschuss ihr Okay für eine Vereinbarung mit der Gemeinde Wewelsfleth für ein entsprechendes Leitungsrecht.

Eingehend befassten sich die Gremien des Schulverbandes auch mit der Abarbeitung der durch den TÜV festgestellten Mängel an der Lüftungs- und an der Brandmeldeanlage der Wewelsflether Mehrzweckhalle. Matthias Carstens aus der Hochbauabteilung des Amtes Wilstermarsch sprach von „ein paar Brocken, die es in sich haben“. Dafür müsse man viel Geld in die Hand nehmen. Allein die Erneuerung der 32 Jahre alten Brandmeldezentrale als Herzstück der Anlage werde schätzungsweise rund 20 000 Euro kosten. Darüber hinaus gebe es „Dutzende von Mängeln an der Lüftungsanlage“, machte Carstens deutlich und mahnte: „Da müssen wir ran!“ Er zeigte sich zuversichtlich, dass man das in den Griff bekommen könne. Als erster Schritt wurde jetzt die Beauftragung eines Fachplaners für die Erstellung eines Brandschutzkonzeptes zu einem Honorar von 3570 Euro beschlossen. Die Gelder für die bauliche Umsetzung sollen im Haushalt 2015 bereitgestellt werden. Die Kosten teilen sich der Schulverband mit 45 und die Gemeinde Wewelsfleth mit 55 Prozent. „Die Zeit drängt“, machte Matthias Carstens deutlich und sprach die Hoffnung aus, das man bei den Gesamtkosten „fünfstellig bleiben wird“.

Aktuelle Bauprobleme gibt es an der Turnhalle der Schule in St. Margarethen. Sämtliche Holzständer und Stützenfüße sind im Metallbereich stark vom Rost befallen und zum Teil nicht mehr standsicher sowie im Holzbereich marode. Jetzt beschlossen Bauausschuss und Vorstand, einen Statiker einzuschalten, um das Ausmaß der Schäden zu konkretisieren. Er hätte auch zu entscheiden, ob die Halle bis zur Reparatur geschlossen werden müsste. Im Haushalt wurden vorsorglich 20 000 Euro für die Sanierung der Balken und Stützenfüße eingeplant.

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erstellt am 19.Okt.2014 | 16:30 Uhr

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