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Norddeutsche Rundschau

21. August 2017 | 14:36 Uhr

31 neue Bauplätze in Wewelsfleth

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Gemeinde investiert bis zu 1,75 Millionen Euro in die Erschließung am Fielweg

Einstimmig hat der Bauausschuss der Gemeinde Wewelsfleth die Erschließungsplanung für das Neubaugebiet Fielweg-Süd (B-Plan Nr. 5) gebilligt. Sie war den Ausschussmitgliedern in einer öffentlichen Sitzung in der Mehrzweckhalle vorgestellt worden. Als Mitarbeiter des Planungsbüros Siebert & Partner in Itzehoe erläuterte Jörg Reese die Detailplanung. In dem Neubaugebiet zwischen Fielweg und dem Sportplatz sind 31 Bauplätze vorgesehen.

Der Planung waren, wie Reese darlegte, zwölf Bohrungen für eine Baugrunduntersuchung vorausgegangen. Sie ergaben einen von Wattsand durchzogenen Kleiboden, teilweise auch eine Torfschicht in sechs bis acht Meter Tiefe und erst nach zehn bis zwölf Metern einen festen tragenden Sandboden. Die Bodenstruktur sei maßgebend für den Unterbau der Zufahrt- und Erschließungsstraßen, betonte Reese.

Die 5,50 Meter breite Zufahrtstraße erhält rechtsseitig einen zwei Meter breiten Gehweg mit Hochbord. Eine Winkelstützwand soll ein Abrutschen der Zufahrtstraße in den Feuerlöschgraben verhindern. Die als Ringstraße anzulegende Erschließungsstraße soll in Pflasterbauweise hergestellt werden und eine Breite von 5,20 Metern erhalten.

Der Unterbau wird aus einer 37 Zentimeter starken Frostschutzschicht, einer 20 Zentimeter starken Schicht aus Betonrecycling, drei Zentimeter Pflastersand und der zehn Zentimeter starken Oberfläche aus Betonpflaster bestehen. Als Provisorium soll die Straße zunächst asphaltiert werden. Diese sechs Zentimeter dicke Decke wird später abgefräst und ebenfalls für den Unterbau verwendet.

Schmutz- und Regenwasser werden in getrennten Systemen abgeleitet: Schmutzwasser über ein Pumpwerk in die Humsterdorfer Straße und Regenwasser über ein Auslaufbauwerk in die Humsterdorfer Wettern. Das Planungsbüro hat die Gesamtkosten der Erschließung zunächst auf 1,75 Millionen Euro geschätzt. „Das ist das absolute Maximum“, beruhigte Jörg Reese. Er rechnet damit, dass man nach der endgültigen Planung, die Anfang Juli vorliegen werde, bei Gesamtkosten von 1,5 bis 1,6 Millionen Euro landen werde.

Ebenfalls ein Thema im Bauausschuss waren die für 2016/17 vorgesehenen Sanierungsarbeiten an der Schmutz- und Regenwasserkanalisation. Bisher waren dafür rund 300  000 Euro für beide Jahre eingeplant. Jetzt muss die Gemeinde weitere 26  000 Euro aufwenden, um Baugruben in offener Bauweise ausheben zu lassen. Da nicht bei allen Kanälen ein direkter Zugang zu den Schächten und Leitungen möglich ist, muss hier ein zusätzlicher Aufwand betrieben werden. Der Bauausschuss sprach sich dafür aus, den entsprechenden Auftrag an die Firma Timm & Scheuer in Gudendorf zu vergeben.

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erstellt am 23.Jun.2016 | 13:33 Uhr

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