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Glückstädter Fortuna : 275 Jahre alt und noch immer jung

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

Viele große und kleine Besucher kamen zum Tag der offenen Tür anlässlich des 275-jährigen Bestehens der „Glückstädter Fortuna“

von
erstellt am 05.Okt.2015 | 05:00 Uhr

Zahlreiche große und kleine Besucher kamen gestern in unsere Geschäftsstelle am Fleth zum Tag der offenen Tür. Anlass war der 275. Geburtstag unserer „Glückstädter Fortuna“. Viele Gäste nahmen auch an unserem großen Gewinnspiel teil, welches noch bis zum 16. Oktober läuft. Zu gewinnen gibt es unter anderem einen Fernseher und Schlemmergutscheine von Glückstädter Restaurants. Die Besucher nutzten auch die Chance, kostenlose Grußanzeigen aufzugeben. Zudem haben sich Kinder mit den Maskottchen unserer Kindernachrichten, Wal Piet und Ente Paula, fotografieren lassen.

Es war ein herrlichen Herbsttag, entsprechend herrschte gestern gute Stimmung. So mancher kam mit einem Zeitungshut in die Geschäftsstelle. Diese hatte Laule Meyer in der Bücherstube am Fleth für ihre Kunden gebastelt. Ebenfalls ein Hingucker für diejenigen, die an diesem verkaufsoffenen Sonntag in der Stadt unterwegs waren: Geschäfte hatten anlässlich unseres Jubiläum ihr Schaufenster geschmückt – ganz individuell mit Seiten aus der Glückstädter Fortuna. Zahlreiche Geschäfte in der Innenstadt beteiligen sich an der gemeinsamen Aktion.

Gunda (51) und Dirk Peters (55) aus Glückstadt lesen die Fortuna bereits seit 20 Jahren und sind immer noch neugierig auf die nächste Ausgabe. „Uns interessieren besonders die Glückstadt-Seiten und der lokale Sport, um über die Ereignisse der Gegend informiert zu sein“, sagte Gunda Peters. Die Aufmachung und die Berichterstattung finden beide gut. Dirk Peters ergänzt: „Zurzeit lesen wir die Vorstellung und Statements der Bürgermeisterkandidaten und die Berichterstattung über die Unterbringung der Flüchtlinge in der Kaserne mit besonderer Aufmerksamkeit und auch mit ein wenig Sorge, denn diese Themen sind wichtig für unsere Stadt.“

Gisela Lembke (80) aus Hamburg kam passend mit Zeitungshut gekleidet bei der Redaktion vorbei. „Ich bin eine Woche in Glückstadt, weil ich hier eine Wohnung in einer Seniorenwohneinrichtung suche. Meine Kinder wohnen in Borsfleth und Krempe und haben mich überredet, in ihre Nähe zu ziehen. Die Stadt finde ich inzwischen sehr sympathisch und bin guter Dinge, eine passende Wohnung zu finden. Dieses kleine, übersichtliche Glückstadt rührt mich sehr an. Ich bin frohen Mutes, möchte dann aber auch nicht noch einmal umziehen.“

Kerstin Brandes (43) aus Glückstadt schaute mit ihren Söhnen Nils (9) und Claas (13) vorbei. Nils liest nur die Überschriften und schaut sich die Fotos an. Claas sieht sich insbesondere die erste und die letzte Seite an, da er Politik interessant findet. Kerstin Brandes schaut zuerst auf die Schleswig-Holstein-Seiten und den Regionalteil. „Sport interessiert mich nicht so sehr, aber die Infos über Glückstadt beziehe ich aus der Zeitung. Ich wünsche mir noch mehr Vorankündigungen für die örtlichen Veranstaltungen.“ Wilhelm (69) und Renate Hoppe (61) sind schon lange Abonnenten der Fortuna, weil sie die ortsbezogenen und aktuellen Infos schätzen. Insbesondere Artikel über das Schwimmbad und das Vereinsleben lesen sie gern, weil sie viele von den Akteuren kennen und dann „auch mitschnacken“ können. Auch sie wünschen sich noch mehr tagesaktuelle Veranstaltungshinweise.

Jens Uwe Lindhorst (38) aus Glückstadt findet gut, dass es wieder zwei Lokalseiten gibt. „Deshalb lese ich die Zeitung, um über die Ereignisse informiert zu sein, insbesondere über Politik vor Ort und den Lokalsport. Gut finde ich auch die Themenseite über digitale Medien und die historischen Berichte über die Heimatgeschichte.“

Klaus und Gertraude Hasemann aus Bielenberg möchten auf die Zeitung nicht verzichten. „Wir werden gut über die Umgebung informiert. Es könnte allerdings mehr über Itzehoe im Blatt stehen“, lautet ihr Urteil.

Ganz auf Tradition steht Sven Schmidt. In diesem Sinne findet der Glückstädter, „dass die Fortuna zu Glückstadt gehört.“ Die „Schreibe“ gefällt ihm ebenso wie die gesamte Aufmachung der Zeitung. Inspirierend für die Leser findet Arno Krause die „Fortuna“. „Die Zeitung gehört hierher. Sie ist gut zu lesen. Aufmachung und Schrift passen, die Zuordnung von Fotos und Text finde ich gelungen“, urteilt der Glückstädter.

Heike Kühl war mit Enkel Max unterwegs. Sie selbst schätzt, nach wie vor das Zeitungspapier in Händen zu halten. „Ich erfahre hier das Neueste aus der Region.“ Helga Prager (85) kennt die Zeitung bereits seit 80 Jahren. „Mein Opa Karl Krönitz hat mir schon als kleines Kind daraus vorgelesen.“ Als er während des Krieges zur Familie nach Hamburg zog, habe er die Zeitung so sehr vermisst, dass er sie sich schon damals per Post nachschicken ließ. „Er sagte immer: Ohne meine Fortuna geht es nicht.“

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