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Norddeutsche Rundschau

15. Dezember 2017 | 02:25 Uhr

20 Jahre Pep – nur wenige feiern mit

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Veranstalter zeigten sich etwas enttäuscht über die geringen Besucherzahlen. Beim Rückblick wurden Bilder und Filme aus der Geschichte des Vereins gezeigt. Die Gruppe RockBoxx sorgte für den richtigen Sound.

„Pfiffig, Einfallsreich und Populär“ – das setzte sich zwei Jahrzehnte lang durch: Der Kellinghusener Kulturverein „PEP“ feierte am Wochenende seinen 20-jährigen Geburtstag nach, blieb dabei aber größtenteils unter sich. In der Ulmenhofschule blieb der Saal halbleer, die Sitzreihen waren nur etwa zur Hälfte gefüllt.

Die Coverband „RockBoxx“ aus Itzehoe spielte zahlreiche Songs aus ihrem Repertoire, ging aber auch auf die Wünsche der Zuhörer ein. Sie intonierten in drei Sets Rockgeschichte von Deep Purple über Uriah Heep bis hin zur New Model Army. Hauptsächlich wurde an diesem Abend neben der Live-Musik das ehrenamtliche Engagement gewürdigt. Zu Getränken und einem Essensangebot, das an einer langen, festlichen Tafel serviert wurde, gab es deshalb eine Ausstellung. Auf Bildern und Zeitungsartikeln waren die Konzerte aus den vergangenen 20 Jahren auf Leinwänden ausgestellt.

In den Auftritts-Pausen wurden auf einer großen Leinwand Filme von Rainer Werdt gezeigt, die dieser fast von Beginn an bei den Konzerten gedreht und in einem großen Archiv angelegt hat, darunter auch der Film, den ein N3-Fernsehteam in seiner Sendung „DAS“ ausgestrahlt hatte.

Auch eine sechsköpfige Gruppe aus den Moordörfern war dabei. Für Gäste wie sie schien PEP einstmals gegründet worden zu sein. Denn als Fans von Torfrock und der Hamburg Blues Band brauchten sie nun nicht mehr nach Hamburg oder Kiel zum Konzert zu fahren. „Die Atmosphäre ist schön, der Rahmen familiär“, sagte beispielsweise Stefan Krenn aus Moordiek. „Wenn auf der kleinen Bühne Chris Farlowe steht, für den ich sonst in große Clubs fahren muss, ist das riesig“, fand Michael Haase auf Wulfsmoor.

Der Vorsitzende Gerhard Nötzelmann blickte auch auf einige Querschüsse aus der Politik und bürokratische Hürden zurück, die PEP das Leben zeitweise schwer machten, kam aber zu dem Schluss: „Heute haben wir das Gefühl, dass uns alle wohl gesonnen sind und uns gerne unterstützen.“

Der zweite Vorsitzende Rainer Werdt zeigte sich etwas enttäuscht von den Besucherzahlen. „Es hätten gerne noch ein paar mehr kommen können.“ Aber es waren auch ehemalige Mitglieder anwesend, Freunde und Bekannte aus dem Geschäftsleben und der Politik. „Schön ist, dass auch Bürgermeister Axel Pietsch da war.“






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