zur Navigation springen
Norddeutsche Rundschau

20. August 2017 | 06:42 Uhr

19,3 Millionen für das Isit

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Im Jahr 2014 wurde der zweite Reinraum für Forschungen in sauberster Luft am Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie (Isit) eingeweiht. Jetzt wird er mit modernsten Geräten weiter aufgerüstet: Aus einem Programm des Bundesforschungsministeriums fließen 19,3 Millionen Euro nach Itzehoe.

Gestern hat Bundesforschungsministerin Johanna Wanka das insgesamt 400 Millionen Euro schwere Projekt vorgestellt. Im Mittelpunkt steht die „Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland“, mit der erstmals landesweit die Forschungskapazitäten gebündelt und erweitert würden, so eine Mitteilung aus dem Ministerium. „Das ist ein Beitrag zur Stärkung einer wichtigen Schlüsselindustrie“, so Wanka.

Und es unterstütze ein Förderprogramm des Wirtschaftsministeriums, sagt Professor Ralf Dudde, am Isit zuständig für Strategie und Geschäftsentwicklung. Mit einer Milliarde Euro sollen Unternehmen in diesem Bereich gefördert werden. Am Isit gehe es darum, „die Produkte der übernächsten Generation zu entwickeln“, die dann möglichst gemeinsam mit der Industrie weitergeführt werden. Das Geld aus Berlin soll investiert werden in die Schwerpunkte Leistungselektronik – beispielsweise für effiziente Nutzung von Energie – und die Entwicklung von Sensoren.

In der Forschungsfabrik soll die Zusammenarbeit der Institute im Fraunhofer-Verbund und darüber hinaus intensiviert werden, mehr als 2000 Wissenschaftler sind beteiligt. Die Ausstattung wird in einem gemeinsamen Technologiepool zusammengeführt, eine Geschäftsstelle ist die Schnittstelle zu Industriepartnern. Der Großteil der Investitionen fließt nach Sachsen, Berlin und Bayern – doch dass auch Itzehoe dabei ist, freut den CDU-Bundestagsabgeordneten Mark Helfrich: Das sei nicht nur ein „wichtiger Impuls für den Itzehoer Innovationsraum“, sondern auch „ein positives Signal für die gesamte Westküste“.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 07.Apr.2017 | 05:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen