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Investition : 180 000 Euro für neues Löschfahrzeug

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Für das Jahr 2014 will die Gemeinde St. Margarethen 180 000 Euro für ein neues Löschfahrzeug bereit halten. Danach sollen zwei alte Fahrzeuge gegen Höchstgebot verkauft werden.

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erstellt am 30.Aug.2013 | 05:00 Uhr

Haushaltsmittel in Höhe von 180 000 Euro will die Gemeinde St. Margarethen für den Kauf eines Mittleren Löschfahrzeuges (MLF 10) im Etat des Jahres 2014 bereitstellen. Das hat die Gemeindevertretung unter Vorsitz von Bürgermeister Volker Bolten einstimmig beschlossen.

Das neue Löschfahrzeug soll das bisherige Löschgruppenfahrzeug 8, das nicht mehr dem heutigen Stand der Feuerwehrtechnik entspricht, sowie das alte Tragkraftspritzenfahrzeug ersetzen. Wenn das in Abstimmung mit der Feuerwehr erarbeitete Fahrzeugkonzept umgesetzt wird, werden die beiden alten Feuerwehrautos nicht mehr benötigt. Nach der Übergabe des Neufahrzeugs sollen dann auch beide außer Dienst gestellt und gegen Höchstgebot verkauft werden. Für den Neukauf rechnet die Gemeinde mit einem Zuschuss von 32 500 Euro aus Mitteln der Feuerschutzsteuer.

Erleichtert wird der Kauf des neuen Löschfahrzeuges auch durch den erfreulichen Überschuss von 137 000 Euro in der Ergebnisrechnung des Jahresabschlusses 2012. Dieser Überschuss wurde durch einstimmigen Beschluss des Gemeinderats den Rücklagen zugeführt. In der Finanzrechnung wird dagegen ein Minus von fast 800 000 Euro ausgewiesen. Er wird insbesondere mit „zahlreichen Investitionsmaßnahmen wie Abwasserbereich, Photovoltaik und Feuerwehrbereich“ begründet.

Der Jahresabschluss weist eine Bilanzsumme von fast 4,4 Millionen Euro aus. Das Eigenkapital von 2,36 Millionen Euro macht 54 Prozent des Gesamtvermögens aus. Verbindlichkeiten der Gemeinde schlagen mit 565 000 Euro zu Buche. Über- und außerplanmäßige Ausgaben von 56 000 Euro wurden vom Ortsparlament nachträglich abgesegnet. Im Übrigen teilte Bürgermeister Bolten einen Grunderwerb für die Gemeinde mit. Sie kaufte ein kleines Grundstück beim Feuerwehrhaus, um die Zufahrt besser gestalten zu können.

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