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170 Jahre Liedertafel „Concordia“ – Geburtstag mit großem Konzert

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

„Es gibt kaum schönere Gründe zusammen zu kommen, als die gemeinsame Freude an der Chormusik“, betonte Ulrich Fischer, Vorsitzender der Liedertafel „Concordia“ Schenefeld, die in diesem Jahr ihr 170-jähriges Bestehen feiert. Das wurde nun mit einem großen und stimmgewaltigen Jubiläumskonzert gefeiert.

Chormitglied Werner Seidel ging auf den musikalischen Werdegang der Liedertafel ein. In seiner Ansprache betonte Seidel, dass die Liedertafel keinen Nachweis erbringen könne, dass das Gründungsjahr tatsächlich das Jahr 1844 sei. „Aber es liegt auf der Hand – war es doch die Zeit des großen Umbruchs in der Gesellschaft.“ So wisse man aus der Hohenwestedter Geschichte, dass am 22. Juni 1846 der Gesangverein Schenefeld am Volksfest in Hohenwestedt teilgenommen habe. „Auf diese Tatsachen stützen wir unsere Aussage 170 Jahre Liedertafel Concordia Schenefeld.“ Im Rückblick sei aber auch festzustellen, das die Liedertafel im gesamten 19. Jahrhundert ein Schattendasein geführt habe. Durchgehend gesungen werde bei der Liedertafel erst seit 1948. Zum Ende seiner Rede bat Seidel alle Chorleiter und Sänger auch weiterhin aktiv zu bleiben. „Wir können den Wandel der Zeit nicht aufhalten, wir können aber durch unser Handeln den Wandel beeinflussen.“ Zudem betonte er, dass das Singen auf Körper, Geist und Seele positive Einflüsse und Auswirkungen habe. „Singen hat eben kein Verfallsdatum“.

Dass die Liedertafel „Concordia“ ohne Zweifel zu den weithin anerkannten Chören der Region gehöre, unterstrich Amtsvorsteher Dirk Michels. Die Sangesbrüder würden mit ihren musikalischen Beiträgen viele festliche Anlässe bereichern. Das lange Bestehen der Liedertafel konnte Michels leicht erklären: Zeugen doch die gemeinsame Liebe der Sänger zur Musik, eine hohe musikalische Qualität sowie regelmäßige und intensive Proben von Beständigkeit, Zuverlässigkeit und Konstanz. Michels wünschte allen Beteiligten, sich auch weiterhin von der Musik mitreißen zu lassen.

Den Glückwünschen schlossen sich auch Bürgermeister Hans-Hinrich Barnick, der Vorsitzende vom Sängerkreis 6, Rolf Nedebock, sowie Friedrich Scheinpflug als Vorsitzender der Sängergruppe „An der Westbahn“ an.

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erstellt am 08.Sep.2014 | 09:46 Uhr

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