Peters-Werft in Wewelsfleth : 100-Millionen-Megayacht iDynasty passiert Störsperrwerk

Ein Pool und ein Hubschrauberlandeplatz finden auf der iDynasty Platz.
Ein Pool und ein Hubschrauberlandeplatz finden auf der iDynasty Platz.

Unter strenger Geheimhaltung wurde das Riesenschiff in Wewelsfleth gebaut. Nun ist es auf dem Weg zu seinem gutbetuchten Besitzer.

shz.de von
04. Juli 2015, 09:55 Uhr

Wewelsfleth | Zahlreiche Schaulustige - viele davon ausgerüstet mit Klappstühlen und Sonnenschirmen - hatten sich auf dem Deich am Störsperrwerk eingefunden, um dieses maritime Ereignis der Sonderklasse zu erleben: Die über 100 Meter lange Megayacht "iDynasty", die die Wewelsflether Peters-Werft unter strenger Geheimhaltung für einen nicht genannten Kunden gebaut hat, wurden mit der Hilfe zweier Schlepper aus der Stör in die Elbmündung bugsiert.

Ganz langsam glitt das strahlend weiße, majestätische Schiff durch das geöffnete Sperrwerk - von mehreren kleineren Booten und Jetski-Fahrern umschwärmt. Die iDynasty ist 16 Meter breit und passt damit gerade eben durch das Küstensicherungsbauwerk. Sie kann bis zu 17 Knoten schnell werden und hat einen Tiefgang von 5,70 Metern. Sicherheitshalber wurde daher für die Fahrt auf der 7 Meter tiefen Stör der optimale Hochwasserstand abgewartet. Die zunächst für Donnerstag geplante Abreise aus der Werft war für diese optimalen Rahmenbedingungen um einen Tag verschoben worden.

Inzwischen ist die Megayacht, die unter anderem über einen Pool und einen Hubschrauberlandeplatz verfügt, in Höhe Helgoland auf dem Weg zu ihrem gutbetuchten Eigner. Kenner vermuten, dass der Kaufpreis bei über 100 Millionen Dollar liegt.

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