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Norddeutsche Rundschau

22. August 2017 | 19:02 Uhr

Anerkennung : 100 Jahre in der Feuerwehr

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Zwei Mitglieder der Heiligenstedtener Feuerwehr sind jeweils 50 Jahre aktiv dabei. Dafür gab es jetzt Urkunden und Blumen.

24 technische Hilfe-Einsätze, drei Brände und drei Übungen wurden im vergangenen Jahr von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenstedten/Bekmünde erfolgreich absolviert. Das betonte Wehrführer Volker Peetz auf der Jahresversammlung, zu der er neben 32 aktiven Kameraden auch Reservisten, Kameraden aus der Ehrenabteilung sowie die Bürgermeister Gerfried Klitz, und Klaus Krüger, den stellvertretenden Amtswehrführer Jörg Moldenhauer und Ordnungsamtsleiter Colja Peglow begrüßte.

Nach dem Verlesen seines Jahresberichts, in dem Peetz auch auf den mit 37 aktiven Kameraden aktuellen Mitgliederstand hinwies, dankte er den beiden Bürgermeistern für die Unterstützung und Ausrüstung der Wehr. „Die Gemeinde wird immer bemüht sein, die notwendige Ausrüstung für die Kameraden zu finanzieren“, ergriff Bürgermeister Gerfried Klitz das Wort. Auch erinnerte er noch einmal daran, dass die Feuerwehr früher für Brände zuständig gewesen sei, heute die Aufgaben der Wehr überwiegend in der technischen Hilfe liegen.

Als Bürgermeister der Gemeinde Bekmünde hob Klaus Krüger hervor, dass die Gemeinden die Vorgaben der Feuerwehrunfallkasse umsetzen müssen. In diesem Zusammenhang verwies er auf die ausdrucksstarke Präsentation der Wehrübung im Dezember. „Die hier angesprochenen Investitionen sind sehr umfangreich, aber die Gemeinde Bekmünde werde in erster Linie die Anschaffung eines Hebekissensatzes unterstützen.“

Für die gute Zusammenarbeit mit dem Amt bedankte sich anschließend Colja Peglow. In Bezug auf die gewünschte Anschaffung eines Hebekissensatzes wies er darauf hin, dass der Kreis eine Sammelbestellung für technische Hilfe-Geräte plane. Dafür sei derzeit eine Förderung in Höhe von 35 Prozent geplant. Den Grußworten schloss sich auch Vize-Amtswehrführer Jörg Moldenhauer an. Besonders erfreut zeigte er sich, dass die Wehr derzeit zwei Anwärter habe. Auch erinnerte er noch einmal an die vergangenen Stürme im Oktober und Dezember, bei denen selbst die Leitstelle „an ihre Grenzen“ kam. Abschließend wies er auf die Versammlung der Wehrvorstände am 19. März und auf das Amtspokalschießen am 11. September in Silzen hin. Zuvor aber wurde Heiko Hinrichsen noch in den aktiven Dienst aufgenommen. Bei den sich anschließenden Wahlen wurde er zudem auch prompt zum Kassenprüfer ernannt. Zu stellvertretenden Gruppenführern wurden Ralf Thomsen und Eike Heel gewählt. Das Amt des Funkwarts wird von Birte Solterbeck übernommen, ihr zur Seite steht Jens Dastig.

Mit einer Urkunde und einem Blumenstrauß geehrt wurden für ihre 50-jährige Mitgliedschaft die Ehrenmitglieder Günter Stüven und Hans-Jürgen Rösch. Seit zehn Jahren gehören Andreas Meier, Guido Dopatka und Guido Schumacher der Wehr an.

Bei Jana Halter, Guido Dopatka und Andreas Meier bedankt sich der Wehrführer zudem für die geleistete Arbeit im Festausschuss und überreicht jedem ein Präsent. Bei Jan Hennig Ahmling und Claus-Hermann Mohr bedankt sich Volker Peetz zudem für jeweils 18 Jahre als Gruppenführer mit einem Präsent.


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erstellt am 24.Jan.2014 | 05:00 Uhr

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