Bäume für Burg : 100 Bäume nachgepflanzt

Die Mitglieder von Burg Natur haben rund 100 Bäume auf einer Ausgleichsfläche in die Erde gebracht.
Die Mitglieder von Burg Natur haben rund 100 Bäume auf einer Ausgleichsfläche in die Erde gebracht.

Der Verein Burg Natur schließt Lücken auf der Ersatzfläche: Dort werden fünfjährige Pflanzen in den Boden gebracht.

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25. März 2014, 17:04 Uhr

Wer im Rahmen einer Baumaßnahme Bäume entfernt, muss neue Bäume pflanzen. Ausgleichsmaßnahme nennt sich das. Vor drei Jahren traf es das Burger Waldmuseum. Für die Nutzung der Fläche beim Erweiterungsbau musste die Gemeinde als Ersatz Bäume pflanzen. „1500 Stück mussten wir dafür anpflanzen“, berichtet Waldmuseumsleiter Ernst-Otto Pieper.

Die pflanzte man unter anderem auf einer 2000 Quadratmeter großen gemeindeeigenen Ersatzfläche auf dem Hügel hinter der Burger Tonkuhle an. Nicht alle Bäume wuchsen an, was üblich sei, wie Waldexperte Pieper weiß. Jetzt übernahmen fünf aktive Mitglieder von Burg Natur die Aufgabe, die durch das Nichtanwachsen auf der Ersatzfläche entstandenen Lücken mit fünfjährigen Bäumen aufzufüllen. Gemeinsam mit Pieper griffen Gerhard Strufe, Torsten Todt, Diethelm Bogner sowie Detlef Stromer und Sohn Yannick zum Spaten um 100 frische Bäume zu pflanzen. Im Dezember bereits waren 147 Bäume bei der Baumschule Eggers geordert worden: Rotbuchen, Stileichen, Ulmen, Robinien und zwei Walnussbäume..

„Bei der Rotbuche ist es ganz wichtig, dass sie nicht zu tief eingepflanzt wird, aber auch nicht zu flach. Die dürfen nicht angeschaufelt werden. Dann gehen die ein“, wies Pieper seine Helfer auf die zu beachtende Besonderheiten hin. Am Mittag war man fertig. Die restlichen 47 Bäume, plus ein paar Bäume aus Piepers eigenem Bestand will der Waldmuseumsleiter mit der Biologie AG der Gemeinschaftsschule am Hamberg im Naturerlebnisraum am Aussichtsturm in den kommenden Tagen pflanzen. „Dafür haben wir eine Fläche angelegt“, so Pieper.

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