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Diakonie Altholstein Festliches Osteressen in der Tagesstätte

Von Susanne Wittorf | 02.04.2013, 08:23 Uhr

40 Kinder und Erwachsene feierten bei der Diakonie. Es gab ein leckeres Essen und Süßes für die Kinder.

In der Gasstraße 12, in den Räumen des ehemaligen Hotels Wappenklause, gibt es nicht nur Übernachtungsmöglichkeiten für Menschen in Wohnungsnot: Die Tagesstätte der Diakonie Altholstein ist auch eine beliebte Anlaufstelle für Leute mit geringem Einkommen. An vier Tagen in der Woche wird hier mittags eine warme Mahlzeit von ehrenamtlichen Mitarbeitern der Diakonie angeboten. Wer kann, zahlt einen Euro, hungrig fortgeschickt wird aber niemand. Mit der gleichen offenen Herzlichkeit haben der Leiter der Tages- und Übernachtungsstelle, Hans-Jürgen Bröcker, und sein Team dieses Jahr wieder zum Osteressen geladen.

Rund 40 Kinder und Erwachsene waren der Einladung am Ostersonntag gefolgt und fanden sich um 13 Uhr im Gemeinschaftsraum der Tagesstätte ein. Nach einer kurzen Begrüßung durch Hans-Jürgen Bröcker ging es ans Essen. Schnell bildete sich eine Schlange vor der Küche. Niemand wollte sich das Mahl entgehen lassen, denn es roch auch einfach zu lecker aus der Küche.

Passend zu Ostern hatten die ehrenamtlichen Helfer "Falschen Hasen" mit Kartoffeln und Gemüse zubereitet. Den Gästen schien es zu schmecken. Einhellig wurden die Kochkünste gelobt. In geselligen Runden saßen die Menschen zusammen und genossen plaudernd das leckere Essen. Nur die Kinder waren anfangs ein wenig enttäuscht, denn eigentlich hätte es ein großes Ostereiersuchen auf dem Gelände rund um die Tagesstätte geben sollen.

Hierfür war leider das Wetter zu schlecht. Leer ging aber trotzdem niemand aus. Die Organisatoren disponierten kurzfristig um und versteckten die Süßigkeiten im Haus. Schnell wich die Enttäuschung heller Freude. Die kam auch bei den Erwachsenen auf, als es Kaffee und Kuchen gab. Kirschkuchen mit Sahne und Erdbeeren standen auf dem Plan. Das gelungene Osteressen zeigte einmal mehr, dass es den Verantwortlichen der Tagesstätte nicht allein um die schnelle Hilfe für bedürftige Menschen in Not geht. Sie verstehen es auch, Feste zu organisieren und mit ihren Gästen zu feiern.