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Tierpark Auf der Jagd nach dem goldenen Ei

Von Benjamin Steinhausen | 02.04.2013, 08:15 Uhr

Das traditionelle Ostereiersuchen lockte 2500 Besucher am Ostersonntag in den Tierpark. Viele Aktionen für die ganze Familie.

2500 Besucher aus Neumünster und dem Umland haben den Ostersonntag im Tierpark verbracht. Vor allem waren es viele Familien, für die auch in diesem Jahr wieder allerhand auf die Beine gestellt wurde. Und sogar das Wetter spielte ausnahmsweise mit - wenn man sich den kalten Wind wegdenken konnte. Wie in den Jahren zuvor begrüßte der Osterhase direkt am Eingang die Besucher. Für die Jüngsten hatte er einen mit Schoko-Ostereiern prall gefüllten Korb dabei, aus denen sich alle Kinder etwas Süßes aussuchen durften.

Zum ersten Mal gab es die bunten Rieseneier nicht mehr. An denen konnten die Kinder in den Jahren zuvor ihre Eintrittskarten gegen eine Tüte Naschkram tauschen. "Stattdessen haben wir mehrere Aktionsplätze eingerichtet. Wir wollten Abwechslung schaffen und dafür sorgen, dass die Kinder aktiv etwas tun", verriet Tierpark-Chef Dr. Peter Drüwa. Am Pinguin-Becken konnten die Besucher etwa schätzen, wie viele Schoko-Kugeln sich in einem Weckglas befinden. Die geschätzteZahl mussten die Teilnehmer auf einen Zettel schreiben, der dann in eine Losbox wanderte. Wer dabei gewonnen hat, gewinnt eine Familientageskarte für den Tierpark.

An etlichen Stationen an der Bühne malten die Kinder derweil österliche Bilder, konnten ihr Glück beim Dosenwerfen probieren und unter Beweis stellen, wie schnell sie mit einem Hammer einen Nagel in einen Balken treiben können. Überall war viel zu tun. "Der Renner ist und bleibt die Suche nach dem goldenen Ei in unserem Geisterwald", erzählte Drüwa.

Tierpfleger Christoph Kaufmann positionierte die bunten Eier recht offensichtlich im Geisterwald, denn schließlich sollte jedes Kind auch ein Ei finden, für das es eine süße Belohnung gab. Für das goldene Ei suchte er sich aber stets ein sehr gutes Versteck. "Wer das goldene Ei findet, bekommt einen großen Schoko-Osterhasen", erzählte er. Je 20 Kinder mit ihren Eltern machten sich pro Durchgang auf die Eiersuche.

Etwas ruhiger ging es beim klassischen Kasperle-Theater im Affenhaus zu. Wissenswertes gab es für die Kinder in der Zooschule. Die Zoopädagogin Eske Evers hatte rund ums Ei viel zu erzählen. "Die Kinder lernen hier zum Beispiel, wie sich Essig auf die Ei-Schale auswirkt, oder wie unterschiedlich sich hartgekochte und rohe Eier drehen lassen", erzählte Evers. Die Kinder durften auch selbst experimentieren.

Insgesamt kam das Oster-Programm bei den Besuchern sehr gut an. "Für unsere ganze Familie ist es seit vielen Generationen ein Osterhighlight", sagte Michael Valentin aus Tungendorf. Auch Tierpark-Chef Drüwa zeigte sich zufrieden. "Viele Familien sind gekommen. Man hat gemerkt, dass die Leute raus wollen. Wir sind sehr zufrieden", zog er eine positive Bilanz.