Brunsbütteler Schleuse : Mann stirbt in brennendem Wohncontainer – Polizei glaubt nicht an Mord

Es gibt derzeit keine Anzeichen für ein Tötungsdelikt. Die Brandursache steht im Mittelpunkt der Ermittlungen.

shz.de von
15. Januar 2018, 15:32 Uhr

Brunsbüttel | Nach dem Tod eines Arbeiters auf einer schwimmenden Plattform im Nord-Ostsee-Kanal hat die Polizei bislang keinen Hinweis auf ein Tötungsdelikt. Der 47-Jährige hatte sich am Freitag mit seiner Freundin gestritten und war später in seinem brennenden Wohncontainer auf der Plattform in Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen) ums Leben gekommen. Entscheidend für die Ermittlungen sei die Brandursache, sagte ein Sprecher der Polizei am Montag.

Das Ergebnis der Untersuchung werde in einigen Tagen erwartet. In der Nacht des Feuers hatte der Mann laut Polizei Besuch von seiner gleichaltrigen Freundin aus Cuxhaven gehabt. Nach einem Streit habe die Frau den Container verlassen. Kurz darauf soll sie starken Brandgeruch wahrgenommen haben und zur Unterkunft zurückgekehrt sein.

Feuer Brunsbüttel
Karsten Schröder

Bis in die frühen Morgenstunden war die Brunsbütteler Feuerwehr im Einsatz.

Die Tür sei aber abgeschlossen gewesen. Auf ihr Klopfen habe der Mann nicht reagiert. Feuerwehrleute fanden die Leiche am Samstag nach Abschluss der Löscharbeiten.

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