Vermisster 65-Jähriger aus Hamburg : Lauenburg: Passanten entdecken Leiche in Elbe

Feuerwehrleute mussten an der Lauenburger Elbuferpromenade einen Toten aus der Elbe bergen.
Feuerwehrleute mussten an der Lauenburger Elbuferpromenade einen Toten aus der Elbe bergen.

Das Auto des Toten stand am Elbufer. Die Leiche zog die Feuerwehr 30 Kilometer davon entfernt aus dem Wasser.

shz.de von
12. Mai 2015, 12:47 Uhr

Lauenburg | Feuerwehrleute haben am Dienstagmorgen in Lauenburg eine Leiche aus der Elbe geborgen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei handelt es sich bei dem Toten um einen 65 Jahre alten Hamburger, der als vermisst galt. Sein Auto hatten Polizisten im Rahmen einer von der Polizei Hamburg eingeleiteten Fahndung vergangene Woche auf einem Parkplatz am Elbufer bei Alt Garge entdeckt.

Die Hintergründe, die zum Tod des Mannes führten, waren zunächst unklar. Ein Bestatter sollte die Leiche zur Obduktion in die Lübecker Gerichtsmedizin bringen.

Passanten hatten den bäuchlings im Wasser treibenden Leichnam gegen 9.20 Uhr vom Lösch- und Ladeplatz aus entdeckt und die Polizei informiert. Schließlich verfing sich der im Wasser treibende Tote unter dem Ponton des Raddampfers „Kaiser Wilhelm“ unterhalb des Rufer-Platzes.

Feuerwehrleuten gelang es nach etwa einer Stunde, den Toten an Land zu ziehen und ihn zu bergen. Noch auf der Elbuferpromenade wurde der Leichnam begutachtet, dabei fanden Polizisten den Ausweis und den Autoschlüssel des Mannes.

Nachdem das Auto auf dem Parkplatz am Elbufer bei Alt Garge entdeckt worden war, hatte die Wasserschutzpolizei die Elbe bereits nach dem Mann abgesucht. Ohne Ergebnis. Der Leichnam wurde fast 30 Kilometer weit mit der Strömung elbabwärts getrieben.

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