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3. Handball-Liga der Frauen : Zweitliga-Aufstieg in weiter Ferne

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Drittliga-Handballerinnen der HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen haben im Topspiel beim SV Henstedt-Ulzburg mit 23:25 den Kürzeren gezogen. Der Rückstand auf den Tabellenzweiten SVHU beträgt nach der Niederlage schon fünf Punkte.

Eine bittere Pille mussten die Handballerinnen der HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen (OKT) im Topspiel der Dritten Liga gegen den SV Henstedt-Ulzburg schlucken. Mit 23:25 (12:8) unterlag der Tabellendritte vor 154 Zuschauern beim nunmehr fünf Zähler entfernten Zweiten. Die Chancen auf einen Aufstieg in die Zweite Bundesliga sind somit gen Null gesunken.

Dabei legten die Schützlinge von OKT-Trainer Vagn Hansen ein starkes Spiel hin. In der ersten Hälfte der Partie drückte vor allem Imke Seidel dem Angriff ihren Stempel auf. In der Abwehr sorgte Torfrau Sophie Fasold für den nötigen Rückhalt. Dass es nicht einmal zu einem Punktgewinn gereicht hat, lag nach Aussage von Hansen an den Schiedsrichtern: „Sie haben Vergehen auf beiden Seiten unterschiedlich bewertet. Dadurch mussten wir 14 Minuten in Unterzahl spielen, während Henstedt-Ulzburg nur zwei Minuten dezimiert wurde.“ In der Tat war die Disqualifikation nach drei Zwei-Minuten-Zeitstrafen von Rückraumspielerin Seidel beim Stand von 13:11 (36.) für die Gäste entscheidend. Sie hatte bis zu diesem Zeitpunkt bereits sieben Tore geworfen und war Dreh- und Angelpunkt des OKT-Angriffsspiels. Doch auch diese Schwächung steckte der Tabellendritte zunächst gut weg. Nun war es Petra Janeckova auf Linksaußen, die mit schlauen Anspielen für neuen Schwung sorgte und ihr Team wieder auf Kurs brachte. Doch nach dem 19:15 (45.) verloren die Hansen-Schützlinge den Faden. Angetrieben von der bärenstarken Marleen Völzke, ehemalige Spielerin des TSV Owschlag, setzte HU zu einem fulminanten Schlussspurt an. Hilflos mussten die verletzten Jill Sievert, Sarah Jörgensen, Kristin Machau und Anita Ewert auf Seiten der Gäste mit ansehen, wie Marleen Völzke zur Matchwinnerin wurde. Das Rückraum-Ass erzielte nicht nur zehn Tore, sondern brachte ihre Nebenleute immer wieder mit einfachen Kreuz-Stoßbewegungen in gute Wurfpositionen und sorgte damit für die Wende. Besonders bitter: Henstedt-Ulzburg ging durch Katharina Rahn in der 56. Minute erstmalig im Spiel in Führung (22:21). Völzke und erneut Rahn trafen zum vorentscheidenden 24:21. SVHU-Coach Sebastian Schräbler sah seine kompakte Abwehrreihe in Kombination mit dem geduldigen Angriffsspiel als Sieggaranten, lobte aber auch den Kontrahenten: „OKT ist immer schwer ausrechenbar, weil sie im Angriff sehr variabel agieren. Der Glücklichere hat heute gewonnen.“ Hansen war trotz der Niederlage „mit der Mannschaftsleistung zufrieden“.

HG OKT: Lobstädt, Fasold – Seidel (7/2), Trceziok (1), Küppers, K. Rohwer, Steffek (5/1), Pahl (2), Linke, Peters (4), H. Rohwer (1), Lübker (1), Janeckova (2).

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