Innenstadt : Zwei weitere Geschäfte geben auf

Andrea Rackow, Inhaberin der gleichnamigen Goldschmiede, mit ihrem stadtbekannten Berner Sennenhund „Lui“, der es sich bei gutem Wetter  in der Fußgängerzone vor ihrem Geschäft bequem macht.
Andrea Rackow, Inhaberin der gleichnamigen Goldschmiede, mit ihrem stadtbekannten Berner Sennenhund „Lui“, der es sich im Sommer immer in der Fußgängerzone vor ihrem Geschäft bequem macht.

Die Goldschmiede Rackow und das Schuhhaus Hagge wollen ihre Geschäfte in der Nienstadtstraße schließen.

shz.de von
02. November 2016, 11:10 Uhr

Zwei weitere Geschäftsleute in der Altstadt ziehen die Konsequenzen aus den rückläufigen Kundenzahlen und wollen ihre Läden schließen: die „Goldschmiede Rakow“ im Stegen und das „Schuhhaus Hagge“ an der Nienstadtstraße.

Andrea Rakow , Inhaberin der „Goldschmiede Rakow“, macht unter anderem das leerstehende Hertie-Gebäude für die ausbleibenden Käufer verantwortlich. Für aus der Hohen Straße in die südliche Altstadt kommende Besucher wirke das verwaiste Kaufhaus wie ein Stoppschild. „Viele vergessen, dass es auch jenseits des Alten Rathauses noch Geschäfte gibt“, begründet Rakow ihren Entschluss aufzuhören. „Die Laufkundschaft hat sich in den vergangenen Jahren minimiert. Mein Laden wird fast nur noch gezielt angesteuert.“ Ein gewisser Kundenstamm halte ihr zwar die Treue, das Geschäft rentiere sich aber nicht mehr, so Rakow. Bis zum 24. Dezember bleibt die „Goldschmiede“ noch geöffnet.

Wann genau in der Filiale des Schuhgeschäftes „Hagge“ die Lichter ausgehen, steht noch nicht fest. Auf jeden Fall bis Jahresende, so Inhaber Kay Hagge gestern. „Wir konzentrieren uns auf das Geschäft in Büdelsdorf.“ Seit etwa 60 Jahren ist das 1919 gegründete Unternehmen im Zentrum von Rendsburg vertreten. Am Freitag beginnt der Räumungsverkauf.

zur Startseite

Kommentare

Leserkommentare anzeigen