Zwei Schulen fusionieren zu einem Förderzentrum

'Bessere Betreuung': Schulleiterin Ute Joppich mit Hans Kaack, Andreas Breitner, Jan Stargardt und Horst Oelerich (v.r). Foto: Becker
"Bessere Betreuung": Schulleiterin Ute Joppich mit Hans Kaack, Andreas Breitner, Jan Stargardt und Horst Oelerich (v.r). Foto: Becker

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03. Februar 2009, 09:34 Uhr

Rendsburg | Die bisher eigenständigen Förderschulen Claus-Siljacks-Schule und Heinrich-de-Haan-Schule werden zum "Förderzentrum der Stadt Rendsburg Heinrich-de-Haan-Schule" zusammengeschlossen. Gestern wurde die Fusion offiziell vollzogen und Ute Joppich als Leiterin eingeführt.

Die Stadt Rendsburg als Schulträgerin hatte die Zusammenlegung beantragt und nach Zustimmung durch das Bildungsministeriums umgesetzt. Entlassungen von Lehrkräften gab es nicht. Harald Jockenhövel, langjähriger Chef der Heinrich-de-Haan-Schule, ging Ende Januar in den Ruhestand.

"Es entfällt nur die Stelle einer Schulsekretärin", erklärte Bürgermeister Andreas Breitner. Die freiwerdenden Räume der Claus-Siljacks-Schule sollen demnächst von der Altstadt-Schule genutzt werden. Zum Ende des Schuljahres sollen die letzten drei Klassen der Siljacks-Schule in das neue Förderzentrum am Röhlingsweg umziehen.

"Das Förderzentrum wird größer, die pädagogische Betreuung besser", fasste Ute Joppich (52) die Vorteile der Fusion zusammen. 38 Lehrkräfte betreuen 171 Förderschüler. 96 Kinder werden integrativ in Grund-, Regional- und Gemeinschaftsschulen unterrichtet. Längeres gemeinsames Lernen, die Integration in die Regelschule, seien grundlegende Bestandteile des neuen Schulgesetzes, betonte Jan Stargardt vom Bildungsministerium.

Schulrat Hans Kaack sieht in der Zusammenlegung eine "Vermehrung der Kompetenzen". Das Kollegium müsse sich jetzt entwickeln und die Fusion inhaltlich umsetzen. An Ute Joppich und ihre Konrektoren Niels Christensen und Horst Oelerich gewandt, zeigte er sich vom Erfolg überzeugt: "Sie werden es schaffen."

Zu einem "Förderzentrum ohne Schüler" wolle sich die Heinrich-de-Haan-Schule entwickeln, betonte die Sonderschuldirektorin Ute Joppich. Ziel sei, möglichst vielen den Besuch einer allgemein bildenden Schule zu ermöglichen und dort sonderpädagogische Förderung anzubieten.

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