Beringstedt und Hohn : Zwei Großfeuer in der Silvesternacht

Einsatzkräfte verschiedener Wehren rückten in der Silvesternacht nach Beringsedt aus.
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Einsatzkräfte verschiedener Wehren rückten in der Silvesternacht nach Beringsedt aus.

In Beringstedt ist in der Silvesternacht eine Werkstatt durch Feuer zerstört worden. In Hohn stand am frühen Morgen ein Carport in Flammen.

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01. Januar 2018, 14:15 Uhr

Gegen 23.40 Uhr wurden die Ortsfeuerwehr, der Amtswehrführer und ein Rettungswagen zu einem Feuer in einer Kfz-Werkstatt in Beringstedt gerufen. Bei Ankunft an der Einsatzstelle wurde klar, dass die Kräfte und Mittel vor Ort nicht ausreichen würden. Die Werkstatthalle stand schon lichterloh in Flammen. Einsatzleiter Christopher Holm ließ über die Leitstelle Großalarm auslösen. Die Wasserversorgung wurde aufgebaut und die ersten Löschangriffe durchgeführt. Es galt in erster Line, ein Wohnhaus zu schützen, welches an die Werkstatthalle angrenzt. Die Ortswehren Hohenwestedt, Osterstedt, Todenbüttel, Nienkattbeck, Seefeld, Nienborstel, und die Technische Einsatzleitung aus Rendsburg wurden alarmiert. Mehrere kleine Explosionen wurden von den Einsatzkräften wahrgenommen. Unter schwerem Atemschutz drangen sie in das Gebäude vor. Ein gefährliches Spiel für die Einsatzkräfte, denn keiner wusste was in der Werkstatt lagerte. Die Feuerwehrleute fanden Diesel- und Benzingemische in 40- bis 60-Liter-Behältnissen sowie Propangasflaschen (25 Kg). Diese wurden aus dem Gefahrenbereich gebracht.

Auch in Hohn brannte es in der Silvesternacht. Ein Passant meldete gegen 4.50 Uhr, dass ein Carport in Flammen steht. Als das Feuer auf das angrenzende Wohnhaus übergriff, klingelte und klopfte der Helfer an der Tür. Da nicht geöffnet wurde, schlug er eine Scheibe ein, weckte die insgesamt fünf Bewohner und brachte sie nach draußen. Eine Frau kam mit einem Schock ins Krankenhaus. Der Sachschaden wird auf über 100 000 Euro geschätzt. Das Haus ist derzeit unbewohnbar. Die zwei im Carport geparkten Fahrzeuge wurden zerstört.

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