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Landeszeitung

19. August 2017 | 05:54 Uhr

Zwei Dörfer feiern ihren neuen Radweg

vom

Todenbüttel und Haale jetzt noch besser verbunden

TODENBÜTTEL/HAALE | "Ich fahr vorneweg, zusammen mit Georg und Reimer, und Ihr fahrt hinterher." Gestern um 10.35 Uhr gab Todenbüttels Bürgermeister Otto Harders in strömendem Regen den Startschuss für die Sternfahrt zur Einweihung des neuen Radwegs zwischen Todenbüttel und Haale. Otto Harders, der stellvertretende Amtsdirektor Georg Türk und der Kreistagsabgeordnete Reimer Tank führten ein etwa 70-köpfiges Teilnehmerfeld an, das sich am Schulbusparkplatz in Bewegung setzte. Gleichzeitig machten sich auch an der Olen School in Haale knapp 70 Radfahrer auf den Weg.

Das vereinbarte Ziel der Sternfahrt war der Hof Glüsing im Ortsteil Wettersberg, und dort trafen die Todenbütteler um 10.53 Uhr ein und vier Minuten später das "Hauptfeld" der Haaler. Die leichte Verzögerung der Haaler erklärt sich zum einen daraus, dass sie das längere Teilstück des neuen Radwegs an der Kreisstraße 21 zu bewältigen hatten, nämlich 2,6 von insgesamt 4,9 Kilometern. Um jeden Meter ihrer Teilstrecke abzuradeln, waren Bürgermeister Bernd Holm und die erwachsenen Haaler zudem von der Olen School an der L 127 entlang zum Startpunkt des Radwegs gefahren (die Kinder fuhren direkt von der Olen School zur K 21).

In Wettersberg standen sich die Radfahrabordnungen aus den Gemeinden an zwei Ehrenpforten gegenüber, an denen um 11 Uhr von den Bürgermeistern Einweihungsbänder durchgeschnitten wurden. "Ich freue mich über die vielen Bürger aus Haale und Todenbüttel, die heute gemeinsam diesen lang ersehnten Radweg einweihen", sagte Harders, "das Wetter ist heute ja so wie während der ganzen Baumaßnahme, wo wir hier teilweise sintflutartige Regenfälle hatten." Harders lobte die Unterstützung durch Reimer Tank und Hans Hinrich Neve, deren Engagement es zu verdanken sei, dass der Radweg an der K 21 in der Prioritätenliste des Kreises an eine aussichtsreiche Position gerückt sei: "Das ist ja im Moment der letzte Radweg, der im Kreis gebaut worden ist, und wir sind dankbar, dass er hier bei uns entstanden ist."

"Im Grunde genommen war die Tür zu, aber wir haben sie noch einmal aufgemacht", vermerkte Amtsvorsteher Neve mit Blick auf die geglückte Förderung des Bauprojekts durch EU- und Kreismittel, "dieser Radweg ist für die Schulwegsicherung unheimlich wichtig, und er ist ja auch sehr schön geworden." "Dies ist ein stolzer Tag für beide Gemeinden", betonte Kreispräsident Lutz Clefsen, der von Bürgermeister Holm mit Fahrrad und Regenponcho ausgestattet worden war, "wir würden liebend gern mehr Radwege bauen, aber die Finanzen stehen teilweise dagegen." Der wichtigste Aspekt des Bauvorhabens sei die Schulwegsicherung, sagte Clefsen: "Aber wir würden uns freuen, wenn viele Touristen den Radweg nutzen, um vom Nord-Ostsee-Kanal ins Binnenland zu kommen."

Trotz Regenwetters feierten über 200 Gäste mit bei der Radweg-Einweihungsparty auf dem Hof Glüsing. "Das ist eine tolle Beteiligung", befand Tank, und auch Neve war begeistert: "Besser gehts doch gar nicht."

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erstellt am 12.Aug.2013 | 03:59 Uhr

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